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Microsoft nutzt Code von Eric S. Raymond

Design-Software Expression 3.3 nutzt Giflib

Microsoft nutzt im Vektorzeichenprogramm Expression 3.3 die Bibliothek Giflib, die unter der MIT-Lizenz verfügbar ist. Daran arbeitete auch Open-Source-Verfechter Eric S. Raymond mit, dessen Name nun im Endbenutzer-Lizenzvertrag der Software auftaucht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Giflib wurde ursprünglich von Gershon Elber für DOS entwickelt, bevor Raymond die Bibliothek 1987 auf Unix portierte. Bei diesem Schritt fügte er auch neue Funktionen hinzu und räumte den Code auf. Als dann Abmahnungen aufgrund des GIF-Patents auftauchten, gab Raymond das Projekt an Toshio Kuratomi ab, der außerhalb der USA lebt. Er entwickelt heute den Nachfolger Libungif.

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Nun setzt Microsoft die Giflib in der Software Expressions 3.3 ein, wie Raymond in seinem Weblog berichtet. Damit taucht Raymond, der sich selbst als Microsofts schlimmsten Albtraum bezeichnet, auch im Endbenutzer-Lizenzvertrag der Software auf. Das angegebene Copyright-Datum 1997 sei aber falsch, so Raymond.

Raymond schreibt, für ihn sei es in Ordnung, dass Microsoft seinen Code nutze - auch wenn er dem Software-Hersteller eher feindlich gesinnt ist. Vielmehr vermutet Raymond, dass Microsoft noch weiteren Code von ihm einsetze, beispielsweise aus der Bibliotheken Libpng.

Die Giflib unterliegt der MIT-Lizenz, die die Verwendung von unter ihr lizenzierter Software auch in Programmen erlaubt, deren Quellcode nicht öffentlich ist.

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Hacker Harry 20. Apr 2006

dem stimme ich zu. alles, was ich zu ausdruck bringen will, ist, dass es M$ halt nicht...

hmmm 19. Apr 2006

Ich schweife ab, aber das klingt für mich wie: Von effektiveren Maschinengewehren...

kasti 19. Apr 2006

lol! ^^

virtosic bytes 19. Apr 2006

Ja gab es.

Löw N. Senf 19. Apr 2006

isst mich wurscht ?


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