Forscher entwickeln Laser zum Aufmalen

Halbleiter-Technik für optische Interconnects

Auf dem Weg zu Halbleitern mit optischen statt elektrischen Verbindungen sind kanadische Wissenschaftler ein gutes Stück vorangekommen. Sie entwickelten einen Laser, der sich in Form einer Flüssigkeit genau an eine definierte Stelle eines Chips aufmalen lässt.

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Zur Datenübertragung sind Halbleiter-Laser längst Alltag - in jedem CD-Player steckt eine Laserdiode. Auch innerhalb von komplexen integrierten Schaltungen könnte Laserlicht zur Datenübertragung genutzt werden, um die Verbindungen zwischen den Elementen der Schaltung, die so genannten Interconnects, zu ersetzen. Dafür müssen die Laser aber sehr klein sein, wenig Strom verbrauchen und sehr genau positioniert werden können.

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Dies wollen Forscher der Universität von Toronto nun erreicht haben. Sie lösten dafür Partikel in der Größe von wenigen Nanometern in einer Flüssigkeit auf, die sich auf ein anderes Material anbringen ließ. Getrocknet wurde die "Laser-Farbe" mit einem Haarfön. Aus welchen Stoffen Lösung und Partikel bestanden, gaben die Forscher nicht bekannt.

Der entstehende Halbleiterlaser soll bei Anlegen einer Spannung infrarotes Licht mit einer Wellenlänge von 1500 Nanometern abgegeben haben und auch unabhängig von der Umgebungstemperatur - auf Chips besonders wichtig - diese Wellenlänge gehalten haben.

Ihre vollständigen Ergebnisse haben die Wissenschaftler in der Ausgabe der Zeitschrift "Optics Express" vom 17. April 2006 veröffentlicht.

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