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US-Schauspieler wollen an Downloads mitverdienen

Streit um per Netz vertriebene Serien und Filme

Zwei der mächtigen Schauspieler-Gewerkschaften in den USA verhandeln derzeit mit den Filmstudios, um an den Umsätzen mit Downloads beteiligt zu werden. Die bisherigen Verträge sind in diesen Punkten nicht eindeutig.

Artikel veröffentlicht am ,

In den USA ist es für Stars üblich, an den Einspielergebnissen von Filmen beteiligt zu werden - auch Seriendarsteller lassen sich in der Regel die "Zweitverwertung" nicht entgehen. Das schließt beispielsweise den Verkauf von Serien an mehrere Sender sowie den Vertrieb über Kassetten und Videos ein. Dabei gibt es keine deutschen Tarifverträgen entsprechende Modelle. Die einflussreichen Mediengewerkschaften bestimmen aber dennoch den groben Rahmen der Beteiligungen.

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So bestätigte auch der Sprecher der "American Federation of Television and Radio Artists" (AFTRA) gegenüber TechWeb, dass man derzeit mit den Studios verhandelt. Auch die in Hollywood gefürchtete "Screen Actors Guild" sei einbezogen. Vor allem die jüngst per iTunes zu habenden Inhalte von Disney und dem US-Sender ABC stünden dabei zur Diskussion. Die Studios hätten hier ein Angebot gemacht, das den Anteilen beim Vertrieb von Videokassetten entspricht.

Dies will die AFTRA aber nicht annehmen, da beim Online-Vertrieb die Produktions- und Lieferkosten weit geringer ausfielen. Für Verhandlungen bleibt dabei aber ein großer Spielraum, da seit dem Boom der Videokassetten in den 1980er-Jahren die Studios in Bezug auf neue Medien stets auch allgemeine Klauseln in die Verträge von Medienschaffenden aufnehmen, um deren Beteiligung zu sichern. Nur die genauen Anteile stehen dabei bei Vertragsabschluss natürlich noch nicht fest.

Einem Bericht der US-Tageszeitung New York Post zufolge verlangen die Schauspieler 4 US-Cent pro Download, die Studios bieten aber nur 2 Cent. Unklar ist dabei auch noch, welche Darsteller das betrifft. In der Vergangenheit waren im US-Mediengeschäft oft diejenigen benachteiligt, die in ihren langfristigen Verträgen nicht die bereits genannten "good will"-Klauseln festgeschrieben hatten.

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nuFFi 19. Apr 2006

ja filme sind theoretisch kunst. ein schauspieler trägt wesentlich zur qualität eines...

Lala 18. Apr 2006

Na eben nicht. Weil die haben ja keine Verhandlungsmacht und werden sicher Klauseln in...

Werner Hargon 18. Apr 2006

Freunde hast du ja sicher auch keine, denn sonst würdest du auch mal ins Kino eingeladen...

sihaya 18. Apr 2006

doch günstiger, anstatt dvds zu produzieren stellst nen server hin, kopierst den film...

Nico Ernst 18. Apr 2006

Das läßt sich nicht global sagen, das bestimmt jeder Schauspieler mit seinem Vertrag...


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