Telefonica verliert UMTS-Lizenz in der Schweiz

Unternehmen nutzte Konzession nicht

Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat Telefonica seine UMTS- Lizenz für die Schweiz entzogen. Das Unternehmen nutzte die Lizenz nicht und erfüllte damit auch nicht die Versorgungsauflagen, die mit dem Erwerb verbunden waren.

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2000 hatte die spanischen Telefonica über ihren Ableger 3G Mobile AG für 50 Millionen Franken die UMTS-Konzession ersteigert. Nach heutigem Kurs sind dies rund 31,8 Millionen Euro.

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Das schweizerische Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) hat nun amtlich festgestellt, dass Telefonica bis jetzt keine Infrastruktur aufgebaut und damit die Versorgungspflichten verletzt hat. Das Unternehmen ist auf dem Schweizer Markt nicht aktiv und habe auch keine Pläne für einen Netzaufbau. Nun hat die ComCom auf Antrag des BAKOM dem Unternehmen die Lizenz entschädigungslos entzogen.

3G Mobile hatte nach Angaben der ComCom noch versucht, die Erlaubnis zu erhalten, die Lizenz auf andere UMTS-Lizenznehmer zu übertragen oder die Lizenzregeln abändern zu lassen, die man verletzte. Dies wurde abgelehnt. Telefonica steht nun der Rechtsweg mit einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde offen.

Noch ist nicht entschieden, was mit den frei werdenden Frequenzen geschieht.

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Ende 2000 wurden in der Schweiz insgesamt vier UMTS-Lizenzen im Gesamtwert von 205 Millionen Franken versteigert. Dies sind nach dem aktuellen Umrechnungskurs rund 130,4 Millionen Euro. Swisscom, dSpeed und Team 3G zahlten jeweils 50 Millionen Franken für die Lizenzen, Orange hingegen legt 55 Millionen Franken auf den Tisch.

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