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Intel will Notebooks weiter standardisieren

Neue Bausteine auf dem IDF Taiwan vorgestellt. Bereits seit 2004 verfolgt Intel für Notebooks ein Programm namens "Common Building Blocks" (CBB). Diese Universalbausteine werden nun erweitert, wie Intel auf dem derzeit in Taiwan stattfindenden IDF bekannt gab.
/ Nico Ernst
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Laut CNet(öffnet im neuen Fenster) hat Intel-Vize und Manager der Channels Platform Group, Bill Siu, auf dem IDF vier neue Komponenten vorgestellt: Akkus, Netzteile, Tastaturen und neue Notebook-Displays. Damit umfasst das CBB-Programm nun nahezu alle Komponenten eines Notebooks.

Laut Siu werden die drei Notebook-Hersteller Asus, Compal und Quanta in den nächsten beiden Wochen ingesamt elf Modelle auf Basis der neuen Bausteine vorstellen. Während Asus auch Notebooks unter eigenem Namen vertreibt, stellen die beiden anderen taiwanischen Firmen vor allem für Kunden wie HP und Dell Notebooks her.

Dass nun alle Notebooks gleich aussehen, ist bei durchaus sichtbaren Tendenzen im Markt aber nicht zu befürchten. Intels CBB-Programm befasst sich vor allem mit Eckdaten, die mechanische Belastbarkeit, elektrische Eigenschaften und Mindestanforderungen wie etwa die Akku-Kapazität betreffen. Das Konzept ist so flexibel ausgelegt, dass etwa die neuen Akku-Spezifikationen mehrere Hardware-Generationen lang halten sollen. Das ist durchaus realistisch: So verbrauchte vor drei Jahren ein Pentium-4m noch mit über 20 Watt so viel wie heute ein gesamtes, sparsames Notebook – inklusive Display.

Der Vorteil für die Notebook-Hersteller liegt in den offenen Designs von Intel, die – solange denn nur Intel-Chips damit verbaut werden – lizenzfrei verwendet werden können. Die Firmen sparen sich damit einen beträchtlichen Teil der Entwicklungskosten. So wundert es auch nicht, dass laut Bill Siu bereits über 25 Komponentenhersteller, die meisten aus Taiwan, bei CBB mitmachen.


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