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Sicherheitslücken in Windows und Outlook Express

Angreifer können beliebigen Programmcode ausführen. Der Patch-Day im April 2006 widmet sich nicht nur den zehn Sicherheitslücken im Internet Explorer, sondern stopft auch zwei Sicherheitslecks in Windows und beseitigt einen Fehler in Outlook Express sowie in den FrontPage-Server-Erweiterungen. Über alle drei Sicherheitslöcher können Angreifer beliebigen Programmcode auf fremde Systeme schleusen.
/ Ingo Pakalski
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Ein Sicherheitsloch im Windows-Explorer tritt bei der Verarbeitung von COM-Objekten auf, worüber Angreifer beliebigen Programmcode ausführen können. Ein Patch(öffnet im neuen Fenster) für Windows 2000, XP und Windows Server 2003 soll den Fehler nun korrigieren. Die Windows-Komponente "Microsoft Data Access Components" (MDAC) kann in dem ActiveX-Steuerelement RDS.Dataspace keine sichere Interaktion garantieren, wenn sie auf einer Webseite eingerichtet wird. Zur Abhilfe bietet Microsoft auch hierfür einen Sicherheits-Patch(öffnet im neuen Fenster) an.

Zudem schließt Microsoft eine Sicherheitslücke in dem E-Mail-Programm Outlook Express. Ein Fehler in den Windows-Adressbuchfunktionen in Outlook Express verhilft einem Angreifer zu einer vollständigen Kontrolle über ein fremdes System. Dazu muss er sein Opfer lediglich dazu bringen, eine entsprechend präparierte Windows-Adressbuch-Datei (WAB) zu öffnen. Das Sicherheitsleck für Outlook Express soll ein aktueller Patch(öffnet im neuen Fenster) schließen.

Ein von Microsoft als weniger gefährlich eingestuftes Sicherheitsloch findet sich in den FrontPage-Server-Erweiterungen, wenn eine Skripterstellung Site-übergreifend arbeitet. Dann können Angreifer auf Grund eines Programmfehlers Scriptcode im Namen des angemeldeten Nutzers ausführen, worüber etwa beliebiger Programmcode ausgeführt wird. Der Patch(öffnet im neuen Fenster) für die FrontPage-Servererweiterungen soll den Fehler korrigieren.


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