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Vorboten von KDE 4: KDE 3.5.3 bekommt neue Funktionen

Quellcode aus KDE 4 wird in die stabile Serie 3.5 übernommen. Während die aktuelle Version 3.5.2 des Unix- und Linux-Desktops KDE hauptsächlich der Fehlerbereinigung diente, soll die nächste Version auch neue Funktionen enthalten. Dazu entschlossen sich die KDE-Entwickler, da das nächste große Update mit KDE 4 noch in ferner Zukunft liegt.
/ Julius Stiebert
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Normalerweise waren nach dem Erscheinen einer neuen Hauptversion keine neuen Funktionen in KDE erlaubt. Weitere Veröffentlichungen dienten, bis zur nächsten Hauptversion, nur der Behebung von aufgetauchten Fehlern. In KDE 3.5 wird sich dies nun aber ändern: Da die nächste Hauptversion KDE 4 einige grundlegende Änderungen enthalten wird, ist mit einer Veröffentlichung in naher Zukunft kaum zu rechnen. Bereits KDE 3.5.1 und 3.5.2 enthielten kleinere Änderungen, die die Bedienbarkeit erleichtern sollen. Die nächste Veröffentlichung KDE 3.5.3 soll jedoch auch neue Funktionen erthalten.

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Neue Funktionen müssen dafür bereits im Quellcode von KDE 4 enthalten sein und sich als ausreichend stabil erwiesen haben. Dann können Entwickler die Aufnahme in Version 3.5.3 beantragen. Außerdem muss bekannt sein, dass die Funktion auch in KDE 3.5 funktioniert. Widerspricht dann kein anderer Entwickler, erhält die Neuerung Einzug in die aktuelle KDE-Version.

Derzeit arbeiten die KDE-Programmierer an einer Vielzahl von neuen Funktionen. So enthält der aktuell als Betaversion verfügbare Audioplayer amaroK 1.4 die "Moodbar", die die Stimmung eines Liedes analysiert und grafisch darstellt. Der Multimediaplayer Kaffeine bekam in Version 0.8 eine neue Benutzeroberfläche verpasst und auch das Brennprogramm K3b erhielt eine Menge neuer Funktionen. Unter anderem kann die Software nun Video-DVDs über ein KIO-Slave direkt im Dateimanager Konqueror kopieren.


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