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Demo von Ageias PhysX für jedermann

Verstecktes Programm auch ohne PhysX-Karte ausführbar. Im Treiber für die Physik-Beschleuniger von Ageia auf Hardwarebasis versteckt sich ein kleines Demoprogramm. Das Tool ist auch ohne die Hardware lauffähig, in Threads aufgeteilt und recht flott.
/ Nico Ernst
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Die User der US-Site HardOCP hatten die Funktion entdeckt und in ihrem Forum diskutiert(öffnet im neuen Fenster). Wie Golem.de nachvollziehen konnte, läuft das Programm auch ohne die Steckkarten, auf denen Ageias Physik-Beschleuniger sitzt. Der Treiber, der frei zum Download(öffnet im neuen Fenster) steht, installiert offenbar auch die PhysX-Engine selbst. Nach der Installation findet sich im Verzeichnis "\Programme\AGEIA Technologies\bin" unter dem Namen "AGEIAPhysXBoxes.exe" eine 308 KByte große Anwendung. Darin steckt die Demo.

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Sie ist recht spartanisch gehalten und besteht aus einigen 100 Würfeln, die man mit einem Ball aus der Bildschirmmitte per Leertaste beschießen darf. Schon auf einem Pentium 4 mit 2 GHz läuft sie auch bei 1.280 x 1.024 Pixeln im Softwaremodus völlig flüssig. Dabei ist zu bedenken, dass die Demo ohne Texturen oder Licheffekte arbeitet. Auch eine Geschwindigkeitsangabe fehlt.

Dennoch erlauben Demo und Treiber einige Rückschlüsse auf die PhysX-Engine, die sonst nur in Spielen fest verdrahtet zu finden ist. So bringt das Treiberpaket die PhysX-Bibliotheken in den Versionen 2.3.1, 2.3.3 und 2.4.0 mit. Spiele, die auf diesen Versionen basieren, sollten sich leicht an die inzwischen verfügbaren Steckkarten anpassen lassen. Zur Laufzeit belegt die Demo nur rund 13 MByte Systemspeicher, die Engine scheint also recht effizient designt zu sein.

Eine merkwürdige Anomalie zeigt sich jedoch laut eines Foreneintrags(öffnet im neuen Fenster) von HardOCP: Wie Golem.de auch auf einer HyperThreading-Maschine überprüfen konnte, ist die Demo im Softwaremodus in Threads aufgeteilt. Steckt eine PhysX-Karte im Rechner, ist laut den Anwendern bei HardOCP die Prozessorlast nur noch auf einen Kern verteilt.


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