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Bringt weniger Breitband-Regulierung mehr Wachstum?

Studie: 0,2 Prozent mehr Wirtschaftswachstum durch Deregulierung

Eine Deregulierung des DSL-Marktes könnte Impulse für Wachstum und Beschäftigung geben. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Mercer Management Consulting und NERA Economic Consulting "Deregulierung in europäischen Breitbandmärkten - Potenziale einer ökonomisch orientierten Regulierungspraxis", die vor allem einen Blick auf die Situation in den USA wirft.

Artikel veröffentlicht am ,

Die NERA/Mercer-Studie untersuchte die Effekte einer möglichen Deregulierung von Breitbandmärkten in vier europäischen Ländern. Ein Schwerpunkt der Untersuchung liegt im Vergleich mit den USA, wo es zahlreiche Studien zur Telekommunikationsregulierung gibt und wo die Regulierung von Breitbandverbindungen zunehmend zurückgefahren wurde.

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"Die Erfahrung in den USA zeigt, dass eine ungeeignete Regulierungspraxis abschreckend auf Investitionen in neue Dienste und die dafür notwendige Infrastruktur wirken kann", sagt Nigel Attenborough von der Volkswirtschaftsberatung NERA Economic Consulting. Allerdings gibt es in vielen Regionen der USA breitbandgeeignete TV-Kabel, so dass die FCC stärker auf einen Wettbewerb zwischen DSL und Kabel setzt. Dagegen können die Kunden in Ländern wie Deutschland oder Italien großteils nur über die DSL-Technik der ehemaligen Monopolisten Breitbandanschlüsse erhalten.

Dennoch, so die Autoren der Studie, könne Europa von den US-Erfahrungen profitieren, weil die dort gewonnenen Erkenntnisse grundlegend seien. Demnach bringe eine Deregulierung klare volkswirtschaftliche Vorteile mit sich.

Gab es im Jahr 2005 in Deutschland acht Millionen Breitbandnutzer, soll diese Zahl nach volkswirtschaftlichen Berechnungen von NERA unter unveränderten Bedingungen bis 2010 auf 18 Millionen anwachsen. Durch eine Deregulierung des DSL-Netzes könne sich der Anteil der Breitbandabonnenten aber bis 2010 auf 20 Millionen erhöhen. Zudem könnte eine Breitband-Deregulierung 59.000 Arbeitsplätze schaffen und das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 4,5 Milliarden Euro oder 0,2 Prozent pro Jahr steigern, heißt es von Seiten der Studienautoren.

Entsprechende Ergebnisse erbrachte die Studie auch für die drei anderen betrachteten Länder Großbritannien, Italien und die Niederlande. Rechnet man die Möglichkeiten der neuen Breitbanddienste in einem Netz mit VDSL-Geschwindigkeit ein, so könnte die Deregulierung in Deutschland, Großbritannien, Italien und den Niederlanden insgesamt mehr als 265.000 Arbeitsplätze schaffen.

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Yasper 12. Apr 2006

Man nehme 100 % der technisch möglichen DSL-Kunden in Deutschland mit technisch z.Zt...

Ich bin es 11. Apr 2006

Angenommen wir hätten in DE 2% Wirtschaftswachstum. Dann wären das bei 0,2% Steigerung...

Network-IT-Profi 11. Apr 2006

nein ist es nicht es ist immer interesant von welcher seite die studie finanziert wurde


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