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Neuer Debian-Projektleiter gewählt

Anthony Towns will Updates schneller veröffentlichen. Bei der diesjährigen Wahl zum Debian Project Leader (DPL) setzte sich Anthony Towns gegen sechs andere Kandidaten durch. Er möchte vor allem die Veröffentlichung von Updates beschleunigen. Von den 972 stimmberechtigten Entwicklern nahmen 421 an der Abstimmung teil, die jährlich stattfindet.
/ Julius Stiebert
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Der neue Projektleiter Anthony Towns möchte die Entwicklung beschleunigen, so sollen beispielsweise Updates öfter als nur einmal am Tag ins Archiv gelangen. Zudem möchte Towns häufiger Betaversionen der Entwicklungsversion "Etch" veröffentlichen, um Ende 2006 tatsächlich eine fertige Version präsentieren zu können. Auch strebt er eine zuverlässigere Behebung von veröffentlichungskritischen Fehlern im Unstable-Zweig der Debian-Distribution an.

Towns, der seit 1998 an Debian arbeitet, war zuvor bereits Release-Manager der Debian-Versionen "Potato" und "Woody". Das Debian-Projekt ist unabhängig und besteht nur aus Freiwilligen, die jedes Jahr einen neuen Projektleiter bestimmen. Towns Vorgänger Branden Robinson trat dieses Jahr nicht erneut an.


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