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Sword of the Stars - Master of Orion trifft Homeworld

Frogster will den August 2006 zum Monat für Weltraumstrategen machen. Der Berliner Publisher Frogster Interactive will in diesem Jahr gleich zwei Spiele für weltraumverliebte Strategen und Rollenspieler auf den deutschen Markt bringen – darunter das von ehemaligen Homeworld-Entwicklern stammende "Sword of the Stars" und der Nachfolger von "Star Wolves 2", die beide auf einer Presseveranstaltung in Aktion zu sehen waren.
/ Christian Klaß
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Sword of the Stars ist seit etwa zwei Jahren in Entwicklung beim kanadischen Spielestudio Kerberos Productions, dessen Gründer zuvor den Homeworld-Nachfolger "Homeworld: Cataclysm" für Sierra und "Treasure Planet: Battle at Procyon" für Disney Interactive programmierten. Beteiligt waren die Team-Mitglieder zudem an Homeworld, Ground Control, Team Fortress und Counterstrike.

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In Berlin zeigte der mit Kerberos an Sword of the Stars arbeitende kleine niederländische Publisher Lighthouse Interactive gemeinsam mit dem deutschen Publishing-Partner Frogster eine frühe Version des Spiels. Frogster beschreibt das Weltraumeroberungsspiel Sword of the Stars als eine Mischung aus der Kult-Strategiespielserie Master of Orion und den Echtzeitstrategiespielen der Homeworld-Serie.

Inhalt des Spiels ist die Erforschung und Besiedelung des Weltraums, die Diplomatie mit und der Kampf gegen Aliens sowie die Entwicklung nötiger Technologien von Übersetzungscomputern bis hin zu gigantischen Weltraumkanonen. Zur Auswahl stehen die Menschen, die Hiver, die Tarkas und die Liir, die dank unterschiedlicher Anforderungen, Raumschiffe, Technologien und somit auch Strategien sehr unterschiedlich zu spielen sein sollen.

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Das Spiel wartet mit über 150 verschiedenen Technologien auf, die es zu erforschen und nutzen gilt. Während die Basistechnologien sich nicht ändern, soll jedes Spiel bestimmte zufällige Besonderheiten bei der technischen Entwicklung mit sich bringen. Es gibt also keinen perfekten Pfad im Technologie-Baum, da dieser sich immer wieder verändern soll. Spannend ist, dass die Raumschiffe der verschiedenen Spezies verschiedene Methoden haben, um weite Entfernungen zu überbrücken – etwa den Überlicht-Antrieb oder Sternentore.

Gepaart mit den sehr unterschiedlich zu spielenden vier Spezies und der Möglichkeit, eigene Spielparameter festzulegen, soll der Spielspaß lange andauern – und dank einer laut Lighthouse einfachen, einsteigerfreundlichen Steuerung auch nicht beeinträchtigt werden. Dazu kommt noch ein Online-Mehrspielermodus für bis zu acht Spieler, bei dem sich die Spielzeit vordefinieren und somit begrenzen lässt. Einen Hot-Seat-Modus zum abwechselnden Spielen an einem Rechner oder einen weniger zeitlich Koordination erfordernden Play-by-E-Mail-Modus (PBEM) gibt es bisher nicht. Das liegt aber vermutlich auch daran, dass zwar der Großteil des Spiels rundenbasiert abläuft, die Kämpfe jedoch in Echtzeit im Stil von Homeworld ausgefochten werden – es sei denn, man überlässt sie der KI.

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Die vor dem Spiel wählbare Sternkarte ist dreidimensional, was den Spieler vor einige taktische Herausforderungen stellt. Mit immer besserer Technik zum Durchqueren des Weltalls können immer weiter entfernt liegende Sternsysteme mit weniger Zwischenstopps und Tankbefüllungen in kürzerer Zeit erreicht werden. Die Kämpfe werden zwar ebenfalls in 3D-Grafik dargestellt, finden aber auf einer räumlich begrenzten Ebene statt, um sie übersichtlicher zu machen. Grafisch muss sich Sword of the Stars mit den vielen Effekten und hübsch designten Schiffen dabei nicht vor Homeworld verstecken.

Die auch zu Flotten zusammenschließbaren Raumschiffe können in Formationen fliegen, sich gegenseitig beschützen und gleichzeitig verschiedene Ziele angreifen. So lassen sich die Schiffe des Gegners abwehren und gleichzeitig der umkämpfte Planet bombardieren. Insgesamt gibt es im Spiel 40 Waffen aus sechs verschiedenen Klassen und in verschiedenen Größen – bis hin zu schiffsgroßen Geschützen. Planeten lassen sich unter anderem durch orbitale Plattformen verteidigen. Gesteuert werden die Kämpfe per Mausklick ins Kampfgeschehen und über Menüs mit Schiffskommandos.

Das vielversprechende "Sword of the Stars" soll in deutscher Sprachversion voraussichtlich im August 2006 über Frogster erscheinen. Die englischsprachige Version könnte bereits im Juni erscheinen, wie Chris Stewart von Kerberos im Interview mit Gamedrift(öffnet im neuen Fenster) angab. Eine erste Erweiterung ist bereits geplant.

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Fans von Weltraumschlachten will Frogster im August 2006 auch mit Star Wolves 2 beglücken – wie der Vorgänger wird das Spiel mit einem Mix aus 3D-Echtzeitkämpfen, Strategie und Rollenspiel aufwarten. Auch wenn Star Wolves 2 mit etwas hübscherer und abwechslungsreicher Grafik aufwarten soll, sieht es noch weitgehend wie der erste Teil aus. Allerdings soll der von Xbox Software in Russland entwickelte Genremix im Spielverlauf "etwas weniger linear" sein.

So kann selbst ausgesucht werden, wo es auf der 2D-Sternenkarte als Nächstes hingeht und die Missionen sollen flexibler sein. Weiterhin sollen die Wegfindung und die KI der Einheiten sowie einige weitere Kleinigkeiten verbessert worden sein, die am ersten Teil zu bemängeln waren. Die Präsentation der Hintergrundgeschichte wird wie im spielerisch recht gelungenen ersten Teil weiterhin eher trocken im Charme einer Tabellenkalkulation präsentiert. Immerhin scheint es aber etwas mehr Sprachausgabe zu geben, um das Universum mit Leben zu füllen.


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