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Ärger um Kubuntu - Website offline

Weiterentwicklung der Distribution gefährdet

Die deutsche Kubuntu-Website ist heute aus Protest offline gegangen. Das Team fühlt sich gegenüber der Ubuntu-Distribution benachteiligt und verlangt die Beantwortung einiger Fragen durch den Sponsor der Distribution, Canonical. Sollte dies bis zum 15. April 2006 nicht geschehen, so will das Team unter anderem dem kommenden LinuxTag fern bleiben.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die deutschsprachige Webseite Kubuntu.de möchte Nutzern der Distribution nicht nur eine Plattform bieten, sondern auch das Kubuntu-Projekt fördern. Ein Großteil der Arbeit wird dabei von Andreas Müller geleistet, der Kubuntu mitbegründete und als unbezahlter Entwickler an der KDE-Variante der Distribution mitarbeitet. Er übernimmt auch alle durch Kubuntu.de entstehenden Kosten.

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In letzter Zeit seien mehrere Anfragen an den Ubuntu-Sponsor Canonical gestellt worden, so das Kubuntu.de-Team. Diese beträfen unter anderem den Status von Kubuntu im Vergleich zu Ubuntu. Bisher sei aber noch keine dieser Anfragen beantwortet worden. Außerdem ignoriere Canonical das private und teilweise auch finanzielle Engagement der Kubuntu-Entwickler komplett - bisher gibt es mit Jonathan Riddell nur einen Entwickler, der für seine Arbeit an Kubuntu bezahlt wird.

Man gehe daher davon aus, dass Canonical kein Interesse daran habe, Kubuntu zu einer guten Distribution zu machen. Im November 2005 hatte Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth das Engagement für KDE und die Kubuntu-Distribution allerdings noch bekräftigt. Kubuntus Position innerhalb der Ubuntu-Gemeinschaft sollte gestärkt werden, erklärte er damals.

Aus Protest wurde Kubuntu.de nun für eine Woche offline geschaltet. Sollten die an Canonical gestellten Fragen nicht bis zum 15. April 2006 beantwortet werden, soll Kubuntu.de inklusive Foren und Mailinglisten offline bleiben. Außerdem wird Andreas Müller nicht weiter an Kubuntu arbeiten und es wird keinen Stand auf dem LinuxTag 2006 geben. Das Team sieht die Situation als sehr ernst an und empfindet den derzeitigen Status als nicht tragbar. Der Fortbestand und die Weiterentwicklung von Kubuntu würde dadurch ernsthaft gefährdet.



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Nachtigall 11. Apr 2006

Das ist konstruktiv ich sehe es ebenso, der User sollte volle Freieheit besitzen in...

emonkey 11. Apr 2006

Da die Gründe für den Protest für viele unklar schien wurde die Erklärung auf Kubuntu.de...

linuxer 11. Apr 2006

5! oder halt eine dvd, aber da ist halt GNOME und KDE zeugs auch drinne - und diese...

kaasdad 11. Apr 2006

... i think, it's better to speak english now, because english language support is still...

Kompottkin 11. Apr 2006

M-hm. Nicht nur annähernd herankommen, sondern 250 mal überholt haben. Nichts für ungut...


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