Abo
  • Services:

MIT-Forscher bauen Akkus aus Viren

Nano-Strukturen durch Genmanipulation

Auf der Suche nach feineren Strukturen für die Zellen eines Akkus sind Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institute of Technology) auf eine ausgefallene Methode gestoßen. Sie verwenden Viren, die sich selbstständig zu einem Pol des Akkus anordnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Statt wie bisher die beiden Pole (Anode und Kathode) eines Akkus mechanisch zu formen, überließen die Wissenschaftler dies genetisch manipulierten Viren. Die Proteinhülle der Mikroben wurde so verändert, dass sich daran Moleküle aus Kobalt-Oxid und Gold anlagerten.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, Saarbrücken, München
  2. 10X Innovation GmbH & Co. KG, Berlin

Da die Viren selbst negativ geladen sind, lagern sie sich an einem dünnen, positiv geladenen Film an und bilden so die Anode des Akkus. Wie die Kathode hergestellt wurde, ist nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass der Ladungsgehalt in der Batterie besonders hoch ist: Die Viren bilden dünne Leitungen, die nur acht Nanometer dick sind. Dies soll die Energiedichte um den Faktor zwei bis drei gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus steigern.

Als Einsatzgebiete für die neue Technologie sehen die Wissenschaftler insbesondere sehr kleine Akkus, von der herkömmlichen Knopfzelle bis zur Größe eines Reiskorns seien die Virusakkus denkbar, so das MIT. Die Forscher machten noch keine Angabe, welche Art von Viren sie verwendet haben. Der vollständige Bericht zu den Experimenten findet sich in der April-2006-Ausgabe der Zeitschrift "Science".



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Selten 07. Jul 2006

Hallo , ich suche ein bis zwei Menschen ,die es sich leisten können von Aids oder HIV...

ernstl. 12. Apr 2006

Das wollte ich damit nett verpackt sagen :-D

Kompottkin 07. Apr 2006

Richtig. Wie war das in der Physik doch gleich? Ein selbsterhaltendes, dissipatives...

h1bakusha 07. Apr 2006

das werden wohl Pflanzen oder Bakterienkulturen sein

4650 07. Apr 2006

das waren aber au ka Energielieferanten, dafür is doch der Antimatierereaktor da... ;-)


Folgen Sie uns
       


Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 1)

Michael zeigt alle Jahreszeiten und Spielmodi in Forza Horizon 4.

Forza Horizon 4 - Golem.de Live (Teil 1) Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /