MIT-Forscher bauen Akkus aus Viren

Nano-Strukturen durch Genmanipulation

Auf der Suche nach feineren Strukturen für die Zellen eines Akkus sind Wissenschaftler des MIT (Massachusetts Institute of Technology) auf eine ausgefallene Methode gestoßen. Sie verwenden Viren, die sich selbstständig zu einem Pol des Akkus anordnen.

Artikel veröffentlicht am ,

Statt wie bisher die beiden Pole (Anode und Kathode) eines Akkus mechanisch zu formen, überließen die Wissenschaftler dies genetisch manipulierten Viren. Die Proteinhülle der Mikroben wurde so verändert, dass sich daran Moleküle aus Kobalt-Oxid und Gold anlagerten.

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Da die Viren selbst negativ geladen sind, lagern sie sich an einem dünnen, positiv geladenen Film an und bilden so die Anode des Akkus. Wie die Kathode hergestellt wurde, ist nicht bekannt. Es ist aber davon auszugehen, dass der Ladungsgehalt in der Batterie besonders hoch ist: Die Viren bilden dünne Leitungen, die nur acht Nanometer dick sind. Dies soll die Energiedichte um den Faktor zwei bis drei gegenüber herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus steigern.

Als Einsatzgebiete für die neue Technologie sehen die Wissenschaftler insbesondere sehr kleine Akkus, von der herkömmlichen Knopfzelle bis zur Größe eines Reiskorns seien die Virusakkus denkbar, so das MIT. Die Forscher machten noch keine Angabe, welche Art von Viren sie verwendet haben. Der vollständige Bericht zu den Experimenten findet sich in der April-2006-Ausgabe der Zeitschrift "Science".

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Selten 07. Jul 2006

Hallo , ich suche ein bis zwei Menschen ,die es sich leisten können von Aids oder HIV...

ernstl. 12. Apr 2006

Das wollte ich damit nett verpackt sagen :-D

Kompottkin 07. Apr 2006

Richtig. Wie war das in der Physik doch gleich? Ein selbsterhaltendes, dissipatives...

h1bakusha 07. Apr 2006

das werden wohl Pflanzen oder Bakterienkulturen sein



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