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Handy-Browser Opera Mini beflügelt mobilen Datenverkehr

Opera zufrieden mit der Verbreitung von Opera Mini. Der seit Ende Januar 2006 weltweit verfügbare Handy-Browser Opera Mini fand nach Herstellerangaben großen Zuspruch. Täglich werden mit Opera Mini im Durchschnitt 4 Millionen Webseiten aufgerufen, was bis zu 76 GByte an Datenverkehr bedeutet. Netzbetreiber sollen durch Opera Mini einen Anstieg des mobilen Datenverkehrs verzeichnet haben.
/ Ingo Pakalski
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Nach Opera-Angaben verwenden weltweit 2 Millionen Kunden Opera Mini auf ihrem Mobiltelefon. Viele der Nutzer verwenden den Handy-Browser allerdings nicht täglich. T-Mobile USA habe eine Steigerung des Datenverkehrs zu verzeichnen, seitdem der Mobilfunknetzbetreiber Handys bestückt mit Opera Mini ausliefert. So soll das Datenvolumen seit der Einführung von Opera Mini pro Nutzer um 489 Prozent angestiegen sein.

Opera gibt an, dass der tägliche Datenverkehr von Opera Mini ein Volumen von 38 bis 76 GByte erreicht und damit durchschnittlich 4 Millionen Webseiten abgerufen werden. Für den Browser-Hersteller ist dies ein Beleg dafür, dass Netzbetreiber ihre Einnahmen im Datenverkehr durch den Einsatz von Opera Mini erhöhen könnten.

Mit Hilfe von Opera Mini lassen sich auch mit Mobiltelefonen HTML-Seiten darstellen, deren Browser sonst häufig nur über WAP-Fähigkeiten verfügen. Das Rendering der Webseiten übernimmt ein Server, der Text und Bilder komprimiert an Opera Mini übergibt, was die Datenmenge auf rund ein Fünftel der sonst anfallenden Daten verringert. Opera Mini kann mit allen Handys genutzt werden, die mit J2ME (Java 2 Mobile Edition) ausgestattet sind.

Opera Mini verwendet die Rendering Engine von Opera Mobile samt Small Screen Rendering, wodurch Webseiten bei Bedarf so umformatiert werden, dass sie auch auf kleinen Displays gut zu lesen sind. Der norwegische Handy-Browser unterstützt HTML, XHTML, WML und CSS.

Opera Mini gibt es in Deutschland bereits seit November 2005 gratis zum Download . Netzbetreiber oder Portalanbieter können den Handy-Browser vom Hersteller anpassen lassen und diesen dann mit eigenem Branding anbieten.


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