Samsung: Erstes Klapp-Handy mit BlackBerry
Da Dateianhänge von einem BlackBerry-Server konvertiert werden, müssen selbst MByte-schwere Attachments nicht komplett auf den mobilen Begleiter geschickt werden, um etwa den Beginn einer Word-Datei lesen zu können. Die E-Mail-Funktion verarbeitet angeheftete Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien sowie PDF-Dokumente. Neben dem beständigen Abgleich der E-Mails können über die BlackBerry-Funktion auch Kalender- oder Adressbuch-Einträge per Server mit entsprechenden PIM-Applikationen synchronisiert werden. Dazu wird ein BlackBerry Enterprise Server benötigt, der den Datenverkehr regelt.
Mit der zweiten Neuvorstellung startet Samsung einen Angriff auf die schlanke Linie von Motorola. Das Samsung SGH-T509 soll mit einer Größe von 117 x 46,5 x 9,7 mm und 77 Gramm Motorolas SLVR mit 113 x 49 x 10,9 Millimeter und 86 Gramm in den Schatten stellen. Daten empfängt das SGH-T509 via EDGE, außerdem verfügt es über Bluetooth, eine VGA-Kamera, Lautsprecher und ein 65.536-Farben-Display sowie Instant-Messaging-Funktionen.
Das SGH-T509 soll im Frühjahr/ Sommer 2006 in den amerikanischen Läden zu finden sein, eine Europa-Version wurde bislang nicht angekündigt.
Das dritte Mobiltelefon im Bunde ist das Samsung SGH-T709, das im laufenden Betrieb zwischen WLAN und GPRS bzw. EDGE umschalten können soll. Fotos, PIM-Funktionen und diverse Instant-Messaging-Applikationen werden auf einem LC-Display mit 262.144 Farben dargestellt. Weiterhin enthält das Taschentelefon eine 1,3-Megapixel-Kamera, einen MP3-Player und Lautsprecher. Bluetooth ist allerdings hier nicht integriert.
Das Schiebe-Handy misst 94 x 43 x 23 mm, wiegt 93,6 Gramm und soll im Frühsommer 2006 in den US-amerikanischen Handel kommen, eine deutsche Version ist auch hier bislang nicht angekündigt. Da alle oben genannten Modelle aktuell mehr oder weniger Prototypen darstellen, liegen Golem.de nur rudimentäre technische Daten vor. Und oft erblicken gerade die Neuvorstellungen von Samsung nicht immer das Licht der Läden. Wir lassen uns daher überraschen, welche Handys die Koreaner tatsächlich auch in Deutschland verkaufen werden.
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