Hansenet geht auf Konfrontationskurs zur Telekom

Telekom soll Leerrohre für VDSL von Wettbewerbern öffnen

Hansenet-Chef Harald Rösch bekräftigte seine Pläne, eine eigene Infrastruktur für VDSL in Leerrohren der Telekom aufbauen zu wollen. Da die Telekom sich hinsichtlich der Nutzung der Rohre durch Konkurrenten quer stellt, wolle Hansenet nun Beschwerde gegen die Telekom bei der Bundesnetzagentur einreichen, berichtet die Financial Times Deutschland.

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Da erste Gespräche mit der Telekom ohne Erfolg geblieben seien, wolle man nun bei der Bundesnetzagentur eine Verfügung erwirken, zitiert die Financial Times Deutschland einen Hansenet-Sprecher. Der Hamburger Senat habe den Plänen von Hansenet bereits grünes Licht gegeben.

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Auch Arcor-Chef Harald Stöber hatte auf der CeBIT entsprechende Pläne in Aussicht gestellt. Man sei bereit, selbst ein eigenes VDSL-Netz aufzubauen und die Infrastrukturinvestitionen dafür zu erhöhen, die Voraussetzung sei aber, dass die Telekom ihre "zu Monopolzeiten" verlegten Glasfasern auch ihrer Konkurrenz entbündelt zur Verfügung stelle, so Stöber damals. Er zog aber auch die Mitnutzung von Leerrohren der Telekom in Betracht.

Stöber zufolge würde die Nutzung der Leerrohre die Verlegekosten von rund 300,- Euro/Meter auf etwa 1,- Euro/Meter reduzieren.

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