Abo
  • Services:

Neue Führung für Fedora

Fedora Project Board soll Community besser einbinden

Red Hat plant eine neue Führung für die freie Linux-Distribution Fedora. Anstatt der Fedora Stiftung soll künftig das Fedora Project Board das Projekt leiten und sich aus Mitarbeitern von Red Hat sowie Community-Mitgliedern zusammensetzen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

2005 wurde die Fedora Foundation dazu bestimmt, die Leitung der Distribution zu übernehmen. Red Hat begann auch mit der Gründung der Stiftung, sah sich jedoch bald mit Problemen konfrontiert. So müssen sich Non-Profit-Organisationen unter anderem verschiedenen Prüfungen stellen und beispielsweise ein Drittel der finanziellen Mittel aus externen Quellen stammen. Alleine die Kosten für die Bandbreite, um Fedora Core zum Download anzubieten, seien so hoch, dass Red Hat in jedem Fall zu viel Geld zur Stiftung beigetragen hätte. Dazu wären noch Kosten für die Entwickler gekommen, die Vollzeit an Fedora arbeiten. Die Idee der Stiftung als Leitung der Fedora-Distribution wurde daher verworfen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Max Spevack von Red Hat stellte nun ein neues Führungsmodell vor, die Leitung erhält ein "Fedora Project Board". Es setzt sich aus den fünf Red-Hat-Mitarbeitern Jeremy Katz, Bill Nottingham, Elliot Lee, Chris Blizzard und Rahul Sundaram zusammen. Ergänzt wird das Board durch vier Mitglieder der Community, wobei bisher erst drei ausgewählt wurden. Den Vorsitz wird Max Spevack selbst übernehmen und verfügt in dieser Position auch über ein Vetorecht, das er jedoch nur selten einsetzen soll.

Zwar wird Red Hat die Mehrheit im Board behalten, die Community soll aber besser in das Projekt eingebunden werden. Damit soll zumindest nicht nur Red Hat selbst Entscheidungen über die Weiterentwicklung der Distribution treffen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 26,95€
  2. 34,99€ (erscheint am 14.02.)
  3. 39,99€
  4. 25,49€

Folgen Sie uns
       


Amazons Fire TV Stick 4K - Test

Im Test konnte uns Amazons Fire TV Stick 4K überzeugen. Vor allem die neu gestaltete Fernbedienung macht die gesamte Nutzung wesentlich komfortabler. Damit ist der Fire TV Stick 4K auch für Nutzer interessant, die noch keinen 4K-Fernseher besitzen. Amazon verkauft den Fire TV Stick 4K für 60 Euro.

Amazons Fire TV Stick 4K - Test Video aufrufen
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test: Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses
Sony-Kopfhörer WH-1000XM3 im Test
Eine Oase der Stille oder des puren Musikgenusses

Wir haben die dritte Generation von Sonys Top-ANC-Kopfhörer getestet - vor allem bei der Geräuschreduktion hat sich einiges getan. Wer in lautem Getümmel seine Ruhe haben will, greift zum WH-1000XM3. Alle Nachteile der Vorgängermodelle hat Sony aber nicht behoben.
Ein Test von Ingo Pakalski


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
    Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
    El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

    Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
    Von Michael Wieczorek


        •  /