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Neue Führung für Fedora

Fedora Project Board soll Community besser einbinden

Red Hat plant eine neue Führung für die freie Linux-Distribution Fedora. Anstatt der Fedora Stiftung soll künftig das Fedora Project Board das Projekt leiten und sich aus Mitarbeitern von Red Hat sowie Community-Mitgliedern zusammensetzen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

2005 wurde die Fedora Foundation dazu bestimmt, die Leitung der Distribution zu übernehmen. Red Hat begann auch mit der Gründung der Stiftung, sah sich jedoch bald mit Problemen konfrontiert. So müssen sich Non-Profit-Organisationen unter anderem verschiedenen Prüfungen stellen und beispielsweise ein Drittel der finanziellen Mittel aus externen Quellen stammen. Alleine die Kosten für die Bandbreite, um Fedora Core zum Download anzubieten, seien so hoch, dass Red Hat in jedem Fall zu viel Geld zur Stiftung beigetragen hätte. Dazu wären noch Kosten für die Entwickler gekommen, die Vollzeit an Fedora arbeiten. Die Idee der Stiftung als Leitung der Fedora-Distribution wurde daher verworfen.

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Max Spevack von Red Hat stellte nun ein neues Führungsmodell vor, die Leitung erhält ein "Fedora Project Board". Es setzt sich aus den fünf Red-Hat-Mitarbeitern Jeremy Katz, Bill Nottingham, Elliot Lee, Chris Blizzard und Rahul Sundaram zusammen. Ergänzt wird das Board durch vier Mitglieder der Community, wobei bisher erst drei ausgewählt wurden. Den Vorsitz wird Max Spevack selbst übernehmen und verfügt in dieser Position auch über ein Vetorecht, das er jedoch nur selten einsetzen soll.

Zwar wird Red Hat die Mehrheit im Board behalten, die Community soll aber besser in das Projekt eingebunden werden. Damit soll zumindest nicht nur Red Hat selbst Entscheidungen über die Weiterentwicklung der Distribution treffen.



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