StarForce-Treiber inkompatibel zum SunnComm-Kopierschutz?

Laut StarForce sind SunnComms Treiber schuld an Problemen

Es kam, wie es kommen musste, ein Kopierschutz arbeitet mit einem anderen nicht so zusammen wie er sollte: Zwischen StarForce und SunnComms Kopierschutz MediaMax gibt es laut StarForce Inkompatibilitäten. Käufer müssen sich also in Zukunft noch intensiver über Produkte informieren, die sie zu erwerben und nutzen gedenken.

Artikel veröffentlicht am ,

Stoßen die Kopierschutzmechanismen von StarForce und SunnComm auf einem Rechner aufeinander, soll es StarForce zufolge zu Treiberkonflikten innerhalb des Windows-Betriebssystems kommen. StarForce macht SunnComms Kopierschutz MediaMax dafür verantwortlich, da dieser auf Rechnern einen eigenen Treiber namens SbcpHid installiert. Das ist soweit nichts Neues, allerdings unterscheide sich der Treiber StarForce zufolge von allen anderen Treibern (und damit auch den eigenen Treibern von StarForce), die sich innerhalb des Systems befinden.

Der Treiber von SunnComm soll Recherchen von StarForce zufolge keinerlei Identifikationsmerkmale haben, daher sei es unmöglich festzulegen, wofür der Treiber genutzt wird und welche Funktion er habe. StarForce vermutet zudem, dass der SbcpHid ein Treiber für Massenspeichergeräte ist.

Ein Konflikt soll auftreten, wenn SbcpHid Änderungen an dem Treiber für Massenspeichergeräte vornimmt, um die Funktion des Kopierschutzes zu gewährleisten. Als Resultat kann es durch den SunnComm-Treiber zu Fehlfunktionen im System kommen, sofern der Kopierschutz von StarForce ebenfalls installiert ist.

Welche Versionen von SunnComms MediaMax-Kopierschutz von der Inkompatibilität mit dem StarForce-Kopierschutz betroffen sind, lässt StarForce jedoch bisher genauso offen wie die Auswirkungen der Kompatibilitätsprobleme. Stattdessen verweist man darauf, dass Kunden weitere Informationen beim Support von StarForce erhalten können.

Sowohl SunnComms MediaMax-Kopierschutz als auch das Kopierschutzsystem von StarForce sind in der Vergangenheit ins Gerede gekommen. Bei SunnComm waren es Sicherheitslücken, die durch Audio-CDs eingeschleust wurden und StarForce steht im Verdacht, Computerprobleme auszulösen, was letztendlich zu einem Boykott-Aufruf führte.

StarForce hatte deshalb einen Wettbewerb gestartet, um zu beweisen, dass der Kopierschutz fehlerfrei ist - allerdings musste der Beweis auf eigene Kosten vor Ort im StarForce-Büro in Moskau angetreten werden. Offensichtlich gibt StarForce jetzt doch Probleme zu, schiebt den schwarzen Peter aber der Konkurrenz zu.

Dem durch Kopierschutzmechanismen gebeutelten ehrlichen Anwender bleibt derweil nichts anderes übrig, als sich genau darüber zu informieren, welche Kopierschutzmechanismen eingesetzt werden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


~jaja~ 10. Apr 2006

Schön, da ich ja nie merh Disketten benutze, nur gekaufte CDs/DVDs einlege und auch...

~jaja~ 06. Apr 2006

Ja, du hast vergessen. Du kannst auch noch mehr vergessen, z.B. mein Problem mit Russen...

Subby 06. Apr 2006

Gebe ich dir Recht, sollte Golem im Großen und Ganzen nicht. Nur, wenn genug Leute dafür...

Missingno. 06. Apr 2006

StarForce installiert aber ein Rootkit, das nicht nur während der Datenträgerüberprüfung...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /