Portland-Projekt bringt KDE und GNOME zusammen

Schnittstelle zwischen KDE und GNOME soll den Linux-Desktop vereinheitlichen

Das Portland-Projekt möchte die beiden großen Linux-Desktops KDE und GNOME verknüpfen. Nun liegt ein erstes Ergebnis der Arbeit in Form einer Technology Preview vor. Entwickler sollen sich damit nicht mehr für eine der beiden Desktop-Umgebungen entscheiden müssen und die Anwendungen sollen sich dennoch der Umgebung anpassen. Somit kann komplett außer Acht gelassen werden, auf welche Desktop-Umgebung beispielsweise eine bestimmte Distribution setzt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das Portland-Projekt wurde im Dezember 2005 auf der Linux-Desktop-Konferenz der Open Source Development Labs (OSDL) gegründet. Ziel des Projektes ist es, eine Schnittstelle bereitzustellen, um Anwendungen unabhängig von der Oberfläche des Nutzers möglichst einfach in den Linux-Desktop zu integrieren. Damit soll vor allem auch die Portierung bestehender Applikationen auf Linux vereinfacht werden und man möchte Firmen ermutigen, ihre Anwendungen zu portieren. Bisher ist dies oft mit großem Aufwand verbunden, möchte man sicherstellen, dass ein Programm unter GNOME und KDE korrekt funktioniert und sich dem "Look & Feel" anpasst.

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Zur LinuxWorld Expo in Boston hat das Projekt nun eine erste Technology Preview vorgestellt. Diese besteht aus zwei Teilen: Eine Sammlung von Kommandozeilenwerkzeugen umfasst Programme, die während der Installation ausgeführt werden und Programme, die eine Applikation zur Laufzeit verwendet. Den zweiten Teil stellt eine Sammlung von APIs dar, die als DAPI bezeichnet wird. Damit sollen Entwickler einheitliche Schnittstellen über die Grenzen einer Desktop-Umgebung hinaus verwenden können. Programme sollen sich so in die gewählte Oberfläche integrieren, ohne dass sich Entwickler speziell auf eine Desktop-Umgebung konzentrieren müssen.

Die erste Technology Preview der Kommandozeilenwerkzeuge und der DAPI-APIs steht ab sofort unter freedesktop.org zum Download bereit. Diese sollen mit entsprechenden Dokumentationen auch an Softwarehersteller verteilt werden, während eine erste Betaversion für Mai 2006 erwartet wird. Die erste fertige Version soll dann zum Erscheinen der Linux Standard Base (LSB) 4.0 Ende 2006 vorliegen.

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