Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Kritische Sicherheitslücke im KDE-Medienplayer Kaffeine

Angreifer können Programmcode ausführen. Durch eine schwere Sicherheitslücke im Linux-Medienplayer Kaffeine können Angreifer beliebigen Programmcode ausführen. Hierfür wird eine manipulierte Remote-Playlist angeboten, die einen Buffer Overflow erzeugt. Die Entwickler bieten bereits Patches an.
/ Julius Stiebert
11 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Fehler liegt in der Funktion "http_peek()", die HTTP-Request-Header beim Abrufen von entfernt gelegenen Playlisten erzeugt. Mit einer manipulierten Playlist können Angreifer diese Fehler ausnutzen und einen Buffer Overflow in Kaffeine erzeugen, der es ihnen auch ermöglicht, beliebigen Programmcode auf dem betroffenen System auszuführen. Nach Angaben der Entwickler(öffnet im neuen Fenster) sind die Kaffeine-Versionen 0.4.2 bis 0.7.1 betroffen. In Version 0.8.0 besteht der Fehler nicht mehr.

Wer eine ältere Version einsetzt, sollte diese entweder auf 0.8.0 aktualisieren oder einen der angebotenen Patches einspielen. Für die Versionen 0.4.x, 0.5.x sowie 0.7.x liegen diese bereits auf ftp.kde.org(öffnet im neuen Fenster).


Relevante Themen