Conservancy: Open-Source-Projekte werden zu Firmen

Software Freedom Law Center will Entwickler aus der Schusslinie nehmen

Das Software Freedom Law Center hat ein Programm gestartet, in dem freie Projekte Firmenstatus erhalten. Somit sind Entwickler nicht persönlich haftbar und die Projekte können weiterarbeiten wie bisher. Anders als in einer echten Firma müssen sich die Projekte aber nicht mit Vorstandswahlen und Buchführung auseinandersetzen, da das Software Freedom Law Center alle Formalien übernimmt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das "Conservancy" getaufte Programm soll demnächst einen steuerbefreiten Status erreichen, so dass die teilnehmenden Projekte steuerfreie Spenden erhalten können. Die Projekte müssen keine eigene Firma gründen, erhalten aber dennoch alle Vorteile, die eine Firmengründung mit sich bringen würde. So sind die einzelnen Entwickler beispielsweise nicht persönlich haftbar. Dennoch müssen die Projekte keine Bücher führen, keinen Vorstand wählen und kein Management berufen. Diese Aufgaben übernimmt das Software Freedom Law Center, so dass die Entwickler wie bisher weiterarbeiten können.

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Die Teilnahme an Conservancy ist kostenlos, allerdings müssen Projekte einige Anforderungen erfüllen. Das Law Center weist allerdings darauf hin, dass die meisten Open-Source-Projekte dies tun und erteilt Interessenten weitere Auskünfte per E-Mail.

Conservancy stellt seine Dienste kostenlos zur Verfügung und übernimmt sämtliche Formalien. Das Software Freedom Law Center führt nicht nur die Bücher, sondern hilft auch bei der Annahme von Spenden und sammelt diese in einem Fonds. Dabei möchte man sich allerdings nicht in technische Entscheidungen einmischen, so dass Projekte genauso weiterarbeiten können wie zuvor.

Die ersten Mitglieder sind BusyBox, SurveyOS, uCLibc sowie das Wine-Projekt.

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