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VMware öffnet Spezifikationen für Disk-Format

Entwickler können Format kostenlos nutzen. VMware hat die Spezifikationen für sein "Virtual Machine Disk"-Format veröffentlicht. Damit möchte die Firma ein einheitliches Format etablieren, das auch anderen Entwicklern kostenlos zur Verfügung steht. Dabei möchte VMware aber auch andere Formate unterstützen, um so einen offenen Standard zu erreichen.
/ Julius Stiebert
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Die Spezifikationen für das "Virtual Machine Disk"-Format (VMDK) legen fest, wie eine virtuelle Umgebung gespeichert wird. Dabei umfassen sie auch Informationen darüber, wie sich solche Umgebungen patchen, manipulieren und aktualisieren lassen. Möglichkeiten zu ihrer Sicherung werden hier ebenso festgelegt wie die Migration von virtuellen Maschinen. Die Entwicklung von Virtualisierungslösungen möchte man durch die Offenlegung weiter beschleunigen.

Durch die Offenlegung des Formats soll es auch anderen Herstellern möglich sein, darauf zurückzugreifen. Auch freie Projekte können die Spezifikationen nutzen, wobei explizit vorgesehen ist, dass auch unter der GPL lizenzierte Software das Format einsetzen darf. Allerdings hat sich das Unternehmen bereits bereit erklärt, auch andere Formate auf diesem Sektor zu unterstützen, so dass ein weitläufig unterstützter, offener Standard geschaffen werden kann.

Die Spezifikationen lassen sich unter vmware.com(öffnet im neuen Fenster) per E-Mail anfordern.


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