Nintendo Revolution unterstützt USB-Datenträger
Bisher war nur bekannt, dass 512 MByte Flash-Memory und SD-Cards als nichtflüchtige Speicher für Spielstände und Downloads zur Verfügung stehen. Iwata zufolge lässt sich über die USB-Schnittstellen aber praktisch auch jede andere Speichermethode nutzen.
Damit können etwa USB-Sticks oder USB-Festplatten verwendet werden. Noch nicht bekannt ist allerdings, ob Nintendo oder Partner auch Software anbieten werden, mit denen etwa Musik, Bilder und Filme von USB-Speichern oder aus dem Netzwerk abgespielt werden können.
In Bezug auf kostenpflichtig zum Download angebotene Revolution-Inhalte gab Iwata gegenüber CNN(öffnet im neuen Fenster) an, dass man dabei sehr flexibel sein werde. Es sei ebenso möglich, einmal bezahlte Inhalte Nutzern ständig zur Verfügung zu stellen, wie auch ein Ablaufdatum für Heruntergeladenes zu setzen. Nintendo hatte kürzlich einen eigenen Online-Dienst namens " Virtual Console " für Revolution angekündigt, wobei ähnlich Xbox Live Inhalte kostenlos oder gegen Bezahlung angeboten werden.
Bei auf DVD verkauften Revolution-Spielen erwartet der Nintendo-Chef derzeit, dass man zwar keine Kontrolle bezüglich der Preisgestaltung von Partnern habe, er sich aber nicht vorstellen könne, dass Nintendos eigene Spiele für die neue Konsole mehr als 50 US-Dollar kosten würden. Iwata glaubt nicht, dass Kunden große Akzeptanz für Spiele von 60,- US-Dollar zeigen würden, wie sie in den USA bei der Xbox 360 zu finden sind. Vielleicht möge dies bei Premium-Titeln akzeptiert werden, aber nicht bei allen Next-Generation-Spielen, so Iwata.
In Deutschland kosten Xbox-360-Spiele beispielsweise zwischen 50,- und – wenn sie brandneu sind – knapp 70,- Euro. Spiele für Xbox, PlayStation 2 und GameCube liegen in der Regel bei unter 60,- Euro, eher sind rund 50,- Euro üblich. Mehr können es auch sein, dann liegt aber bei GameCube und PlayStation 2 in der Regel ein spezieller Controller bei.



