Infineon tauft Speicherunternehmen "Qimonda"
Die Trennung soll es den beiden Unternehmen Infineon und Qimonda erlauben, sich stärker auf die jeweiligen Märkte zu konzentrieren. Infineon sieht dadurch seine Wettbewerbsposition gestärkt.
Designierter Vorstandsvorsitzender der Qimonda AG ist Kin Wah Loh, der den Speicherbereich von Infineon seit Sommer 2005 leitet und seit Ende 2004 Mitglied des Vorstands der Infineon Technologies AG ist. Zuvor war Loh Asien-Chef von Infineon Technologies. Er verfügt über nahezu 30 Jahre weltweite Managementerfahrung in der Halbleiterindustrie.
Technisch sieht Infineon-Chef Ziebart Qimonda als weltweite Nummer 2 hinter Samsung. Er verweist neben den 300-mm-Wafern auch auf die Trench-Technik, die für geringeren Stromverbrauch sorgen soll. Seine Fertigungseffizienz soll Qimonda durch einen schnelleren Übergang von 90-nm- zur 75-nm-Herstellungstechnik erhöhen. Weltweit wird Qimonda rund 12.000 Mitarbeiter beschäftigen.
Der Name "Qimonda" habe "universelle Namenseigenschaften, die weltweit wirken", so Infineon zur Namensgebung: "Qi" steht für atmende und fließende Energie. Im westlichen Kulturkreis, wo die Sprachen größtenteils lateinischen Ursprung haben und stark vom Englischen beeinflusst sind, soll der Name als "Schlüssel zur Welt" (key-monda) interpretiert werden.