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USA geben Microsoft Rückendeckung im EU-Streit

Noch keine Entscheidung über weitere Strafzahlungen gegen Microsoft. Microsoft bekommt im Streit mit der EU offenbar Rückendeckung von offizieller US-Seite. Derweil drohen Microsoft weitere Strafzahlungen, denn die EU ist alles andere als zufrieden mit den von Microsoft vorgelegten Informationen. Als "völlig nutzlos" wurden diese bezeichnet.
/ Jens Ihlenfeld
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Microsoft sieht sich selbst im Einklang mit den Forderungen der EU. Um dies zu belegen, holt sich Microsoft Schützenhilfe bei einigen Unternehmen, die öffentlich die Nützlichkeit der Informationen bezeugen, darunter EMC, Network Appliance, StarBak Communications und Tandberg Television. Microsoft hat zudem seinerseits schwere Vorwürfe gegen die EU erhoben, diese würde vorgelegte Informationen ignorieren.

Weitere Unterstützung kommt von der "US-Mission to the EU", die offiziell die US-Interessen gegenüber der EU vertritt. Wären Microsofts Anschuldigungen gegen die EU berechtigt, sei dies eine ernste Angelegenheit für die USA, wird eine E-Mail von C. Boyden Gray, der die US-Regierungsorganisation vertritt, im Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) zitiert.

Die EU hatte Microsoft mit täglichen Bußgeldern in Höhe von 2 Millionen Euro gedroht, sollte Microsoft die Forderungen nicht erfüllen. Noch kann es aber einige Wochen dauern, bis die Kommission über entsprechende Strafzahlungen entscheidet. Allerdings könnte die Strafe dann rückwirkend zum 15. Dezember 2005 verhängt werden.


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