Rollei MC1 - Linux-Videorekorder mit HDTV-Option

In dem silbernen Gehäuse mit Aluminium-Front stecken zudem auch ein bis zwei Satelliten-Tuner (DVB-S) und ein CI-Adapter für Pay-TV (Alphacrypt, Cryptoworks oder ViaCess). Ab Mai/Juni 2006 können Kunden kostenpflichtig auch eine DVB-S2-Karte und eine neue Grafikkarte nachrüsten lassen, womit sich dann hochauflösendes Fernsehen im H.264-Kompressionsformat wiedergeben lässt.
Zu den Anschlüssen zählen Fast-Ethernet, 3x USB 2.0, DVI, VGA, Komponenten-Video, S-Video und analoger sowie digitaler (SPDIF) Sound. Auch WLAN ist dabei.
Das MC1 kann neben DVD-Spielfilmen und Audio-CDs auch in verschiedenen Formaten vorliegende Musik (u.a. MP3, WMA), Videos (u.a. DivX, XviD, WMV) und Bilder (u.a. JPEG, TIF, PNG) abspielen und verwalten.
Außerdem verfügt die auf einem 2.6er-Linux-Kernel laufende iTV-Software des MC1 über einen "Home Office Modus": Es stehen sowohl OpenOffice.org - etwa zum Schreiben von Briefen - als auch eine Bildverarbeitung zur Verfügung. Mittels auf die Ausgabe auf PAL-Fernsehern optimierten Browsers und E-Mail-Client dient das MC1 auch zum Internetzugriff. Dank Bild-in-Bild-Technik muss laut Rollei auch beim Browsen nicht auf das Fernsehbild verzichtet werden.
Die Steuerung erfolgt per Fernbedienung mit Trackball und integrierter, aufklappbarer Tastatur.
Das Rollei MC1 soll ab April 2006 für rund 2.000,- Euro mit allen nötigen Kabeln verfügbar sein. Unter anderem liegt auch ein HDMI-Adapter bei.



