Verfahren zum Aufspüren von Honeypots entwickelt

Honeypots verraten sich durch falsche Antwort auf Pings

Der Informatikstudent Amir Alsbih hat ein Verfahren entwickelt, um so genannte Honeypots aufzuspüren. Dies sind spezielle Server, die in einem Netzwerk aufgestellt sind, um die Vorgehensweise von Hackern zu studieren. Doch diese identifizieren sich unter Umständen selbst.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Honeypots sind Server, die Netzwerkdienste wie Mailserver simulieren. Da sie dem berechtigten Netznutzer nicht bekannt sind, spricht dieser sie nicht an. Ein Hacker stößt beim Überprüfen von Schwachstellen im Netzwerk jedoch zwangsläufig auf den vermeintlich unsicheren Honeypot und nimmt dessen Dienste in Anspruch. Dabei merkt er allerdings nicht, dass er sich auf keinem echten Server befindet. Der Honeypot protokolliert währenddessen seine Vorgehensweise.

Häufig verfügen die Honeypots dabei auch über so genannte Honeywalls. Diese überwachen den Traffic eines Honeypots und verhindern, dass von diesem aus Angriffe gestartet werden.

Der Informatikstudent Amir Alsbih hat nun jedoch bei Tests in einem Honeynet eine Schwachstelle entdeckt, durch die Hacker diese Systeme identifizieren können. Dafür reicht es, einem System einen Ping zu schicken, an den ein Shellscript angehängt ist. Möglich ist das beispielsweise mit "hping2".

Das gesendete ICMP-Paket kann dann mittels Werkzeugen wie Tcpdump und Ethereal mit der Antwort des Servers verglichen werden. Unterscheiden sich die beiden, handelt es sich um einen mit einer Honeywall gesicherten Honeypot. Der Angreifer wird dieses System meiden und tappt so nicht in die Falle. So kann er weiter im Netzwerk nach Schwachstellen suchen, ohne dass ein Honeypot seinen Angriff meldet.

Alsbih beschreibt das Verfahren näher in einem PDF-Dokument, das er auf seiner Homepage veröffentlicht hat.

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somefish 10. Sep 2006

naja.. so ganz ist das ja nicht richtig... er hats am rande mal mitbekommen als ich mit...

m*sh 30. Mär 2006

Danke Zugegeben in der heutigen Arbeitswelt lastet auf vielen Menschen ein...

DW 30. Mär 2006

na das nenne ich mal klasse - den Artikel hatte ich am 28.03 gelesen und gestern gab es...

Rene Kertscher 29. Mär 2006

bringt halt nur leider nichts wenn ich nen richtigen mail- oder webserver als honeypot...



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