Abo
  • IT-Karriere:

Verfahren zum Aufspüren von Honeypots entwickelt

Honeypots verraten sich durch falsche Antwort auf Pings

Der Informatikstudent Amir Alsbih hat ein Verfahren entwickelt, um so genannte Honeypots aufzuspüren. Dies sind spezielle Server, die in einem Netzwerk aufgestellt sind, um die Vorgehensweise von Hackern zu studieren. Doch diese identifizieren sich unter Umständen selbst.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Honeypots sind Server, die Netzwerkdienste wie Mailserver simulieren. Da sie dem berechtigten Netznutzer nicht bekannt sind, spricht dieser sie nicht an. Ein Hacker stößt beim Überprüfen von Schwachstellen im Netzwerk jedoch zwangsläufig auf den vermeintlich unsicheren Honeypot und nimmt dessen Dienste in Anspruch. Dabei merkt er allerdings nicht, dass er sich auf keinem echten Server befindet. Der Honeypot protokolliert währenddessen seine Vorgehensweise.

Stellenmarkt
  1. we.CONECT Global Leaders GmbH, Berlin
  2. Interhyp Gruppe, München

Häufig verfügen die Honeypots dabei auch über so genannte Honeywalls. Diese überwachen den Traffic eines Honeypots und verhindern, dass von diesem aus Angriffe gestartet werden.

Der Informatikstudent Amir Alsbih hat nun jedoch bei Tests in einem Honeynet eine Schwachstelle entdeckt, durch die Hacker diese Systeme identifizieren können. Dafür reicht es, einem System einen Ping zu schicken, an den ein Shellscript angehängt ist. Möglich ist das beispielsweise mit "hping2".

Das gesendete ICMP-Paket kann dann mittels Werkzeugen wie Tcpdump und Ethereal mit der Antwort des Servers verglichen werden. Unterscheiden sich die beiden, handelt es sich um einen mit einer Honeywall gesicherten Honeypot. Der Angreifer wird dieses System meiden und tappt so nicht in die Falle. So kann er weiter im Netzwerk nach Schwachstellen suchen, ohne dass ein Honeypot seinen Angriff meldet.

Alsbih beschreibt das Verfahren näher in einem PDF-Dokument, das er auf seiner Homepage veröffentlicht hat.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,40€
  2. 0,49€
  3. (-55%) 5,40€

somefish 10. Sep 2006

naja.. so ganz ist das ja nicht richtig... er hats am rande mal mitbekommen als ich mit...

m*sh 30. Mär 2006

Danke Zugegeben in der heutigen Arbeitswelt lastet auf vielen Menschen ein...

DW 30. Mär 2006

na das nenne ich mal klasse - den Artikel hatte ich am 28.03 gelesen und gestern gab es...

Rene Kertscher 29. Mär 2006

bringt halt nur leider nichts wenn ich nen richtigen mail- oder webserver als honeypot...

Tilman 29. Mär 2006

Shellcode ist der Maschinencode der durch einen Exploit eingeschleust und zur ausfuerung...


Folgen Sie uns
       


Workers Resources Soviet Republic - Test

Wem Aufbaustrategiespiele wie Anno oder Sim City zu einfach sind, sollte Workers & Resources: Soviet Republic ausprobieren. Das Spiel ist Wirtschaftssimulation und Verkehrsmanager in einem.

Workers Resources Soviet Republic - Test Video aufrufen
e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
  3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

Motorola One Vision im Hands on: Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro
Motorola One Vision im Hands on
Smartphone mit 48-Megapixel-Kamera für 300 Euro

Motorola bringt ein weiteres Android-One-Smartphone auf den Markt. Die Neuvorstellung verwendet viel Samsung-Technik und hat ein sehr schmales Display. Die technischen Daten sind für diese Preisklasse vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Moto G7 Power Lenovos neues Motorola-Smartphone hat einen großen Akku
  2. Smartphones Lenovo leakt neue Moto-G7-Serie

Katamaran Energy Observer: Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen
Katamaran Energy Observer
Kaffee zu kochen heißt, zwei Minuten später anzukommen

Schiffe müssen keine Dreckschleudern sein: Victorien Erussard und Jérôme Delafosse haben ein Boot konstruiert, das ohne fossilen Treibstoff auskommt. Es kann sogar auf hoher See selbst Treibstoff aus Meerwasser gewinnen. Auf ihrer Tour um die Welt wirbt die Energy Observer für erneuerbare Energien.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Umweltschutz Kanäle in NRW bekommen Ladesäulen für Binnenschiffe
  2. Transport DLR plant Testfeld für autonome Schiffe in Brandenburg
  3. C-Enduro Britische Marine testet autonomes Wasserfahrzeug

    •  /