Patch: Schlechtwetter bei World of Warcraft
Die mit dem Content-Patch 1.10 integrierten Wettereffekte werden derzeit nur in bestimmte Regionen eingeführt. In Zukunft will Blizzard die Ausdehnung von Wettereffekten weiter vorantreiben und weitere Regionen mit schlechtem Wetter versorgen. Sonnenschein gab es auf Azeroth anscheinend genug. Schlechtes Wetter wird jedoch nicht immer vorherrschen.
Während des Tests des neuen Patchs gab es sogar Klagen, dass man das schlechte Wetter nicht gefunden habe, da es nicht so häufig auftritt wie vielleicht gewünscht. Dass die gerade erst erbeutete Rüstung anfängt zu rosten oder das erworbene Ausgehkleid ruiniert wird, muss indes nicht befürchtet werden – sollte man in einen Regenschauer geraten.
Größere Veränderungen betreffen dieses Mal die Priesterklasse. Da umfangreichere Änderungen im Talentbaum der Charaktere der Priester vorgenommen wurden, können die Spieler ihre Talentpunkte neu verteilen.
Einige Änderungen werden Blizzard zufolge das spielerische Erlebnis lohnenswerter machen: Charaktere, die bereits das Level 60 im Spiel erreicht haben, sollen mit dem aktuellen Patch wieder Belohnungen bei der Erfüllung von Quests erhalten, die zuvor nur Erfahrungspunkte und Gegenstände abwarfen. Bis die Erweiterung "The Burning Crusade" erscheint, werden die Erfahrungspunkte in Gold umgewandelt, so dass der Spieler auch mit Level 60 einen zusätzlichen Anreiz erhält, Aufgaben zu erfüllen. Dieses Belohnungssystem gilt jedoch nicht für wiederholbare Quests; auch mit Burning Crusade soll es beibehalten werden, greift dort jedoch erst bei Erreichung des 70. Levels.
Veränderungen gibt es auch bei den hochstufigen Instanzen. Diese sollen durch Anpassungen eine höhere Qualität bekommen. Zum einen wird die maximale Anzahl von Spielern in einigen Instanzen reduziert und zum anderen soll die Wahrscheinlichkeit erhöht werden, dass Gegner seltene Gegenstände abwerfen.
Weitere Änderungen betreffen wie üblich Fehlerbehebungen und andere kleinere Anpassungen wie etwa neue Flugrouten, die Einführung des Planens von Flugrouten, neue hochstufige Rüstungssets und einige Neuübersetzungen. Zudem wurde an der Benutzerschnittstelle und der Skriptsprache gefeilt, so dass mit dem neuen Patch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass selbst entwickelte Spiel-Add-Ons nicht mehr funktionieren und eine neue Version benötigen. Zu den nicht mehr funktionierenden Add-Ons(öffnet im neuen Fenster) gehören unter anderem die für Schlachtgruppen wichtigen Add-Ons Decursive und CT_Raid Assist, diese müssen für korrektes Funktionieren erst auf den neuesten Stand gebracht werden.
Bei Problemen mit der Aktualisierung empfiehlt es sich, im Spiel zunächst die Add-Ons zu deaktivieren bzw. zu aktualisieren und dann den Problemen nachzugehen. Sämtliche Änderungen, welche die Aktualisierung mit sich bringt, sind in der US-Änderungsliste nachlesbar(öffnet im neuen Fenster) .
Die Patch-bedingten Wartungsarbeiten an den europäischen Servern haben verspätet begonnen. Zudem erwartet Blizzard, dass die Arbeiten länger als sonst üblich dauern werden. Dies hängt möglicherweise mit den Einspielproblemen des Content-Patch 1.10 auf den US-Servern zusammen, die länger als geplant offline waren. Der Status der US-Server ist derzeit unklar: Während Blizzard auf der US-Website behauptet, die Server seien noch nicht wieder online und die US-Foren zum Teil noch ausgefallen sind, zeigt der US-Realm-Status(öffnet im neuen Fenster) keinerlei Serverprobleme mehr an.
Wenn alles gut geht, sollten die europäischen Server von World of Warcraft ab 16:00 Uhr wieder verfügbar sein. Der Patch ist knapp 25 MByte groß und wie üblich über den Blizzard-Updater von World of Warcraft verfügbar.