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Säugetier-Schnittstelle für Computer entwickelt

Siliziumchip mit der Hirnzelle einer Ratte gekoppelt

Neuro-Computer oder neuronale Chip-Prothesen sind noch Science-Fiction. Doch Forscher des Max-Planck-Instituts für Biochemie melden einen wichtigen Fortschritt. Sie haben einen Siliziumchip mit der Nervenzelle eines Säugetiers verbunden.

Artikel veröffentlicht am , nz

Es sei gelungen, den Chip direkt mit der Hirnzelle einer Ratte zu koppeln und den Spannungsimpuls der Zelle auf einen Transistor im Chip zu übertragen, berichtete Peter Fromherz vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried. Dies sei ein weiterer Schritt hin zu künftigen Neuro-Computern oder neuronalen Chip-Prothesen, sagt Fromherz, warnt jedoch vor zu großen Hoffnungen.

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Um die neue Technologie wirkungsvoll einsetzen zu können, müsse eine Vielzahl von Zellen mit Chips verbunden werden. "Es ist ein Traum, dass man Computer nicht nur aus Halbleiterchips, sondern auch mit Nervenzellen baut", so Fromherz. Dies werde aber noch Jahrzehnte dauern.

Vor 15 Jahren war es den Forschern des Instituts erstmals gelungen, Zellen eines Blutegels auf einen Siliziumchip zu bringen, vor fünf Jahren gelang das Experiment mit Zellen einer Schnecke. Mit Rattenzellen sei dies viel schwieriger, da sie deutlich kleiner sind. Da sich der Zellaufbau bei Mensch und Ratte aber kaum unterscheide, sei es grundsätzlich so auch möglich, menschliche Nervenzellen mit Chips zu vernetzen.



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Seppel 31. Mär 2006

Noch ein paar Jahre und der Staat kontrolliert uns alle per Knopfdruck.

El Bartos 30. Mär 2006

Lol!!!

vincent 29. Mär 2006

wenn zellen, technik kontrollieren könne. wieso nicht auch andersrum? ich finds schei...

Ex-Deutscher 29. Mär 2006

sollte es nicht "augmented reality" heissen???

nuFFi 29. Mär 2006

menschen wachsen doch viel zu langsam. lohnt sich imho nicht.


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