Bayern will Handy-Nutzung an Schulen verbieten
Auf Vorschlag von Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider soll das bereits bestehende Nutzungsverbot für Handys an öffentlichen Schulen weiter konkretisiert und zum Beispiel auch auf die Pausen ausgedehnt werden. "Die Schule ist nicht der Ort zum Telefonieren und schon gar nicht für die Verbreitung jugendgefährdender Machwerke. Diesem Erziehungs- und Schutzauftrag muss ein grundsätzliches Nutzungsverbot für Handys in unseren Schulen gerecht werden", so Schneider.
Die Betonung liegt dabei auf Nutzungsverbot, denn das Mitbringen von Handys will man nicht untersagen. Auf diese Art und Weise will man dem Anliegen der Eltern entgegenkommen, mit ihren Kindern vor und nach der Schule Kontakt aufnehmen zu können, heißt es in einer Mitteilung aus der Bayerischen Staatskanzlei(öffnet im neuen Fenster). Schüler sollen beispielsweise bei Erkrankungen oder in akuten Gefahrensituation in der Lage sein, zu telefonieren. Allerdings müsse zuvor ein Lehrer um Erlaubnis gebeten werden, fasst der Bayerische Rundfunk zusammen(öffnet im neuen Fenster).
Entsprechende Maßnahmen sollen nun folgen; wann eine entsprechende Regelung in Kraft treten soll, ist noch unklar.
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