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StreamCast verklagt Skype

Skype soll Morpheus-Technik illegal einsetzen. StreamCast Networks, Anbieter der P2P-Software Morpheus, hat eine Klage unter anderem gegen die VoIP-Firma Skype und deren Gründer eingereicht. StreamCast wirft ihnen einen Verstoß gegen den Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act (RICO) vor, der eigentlich für Straftaten, die im Rahmen organisierter Kriminalität verübt wurden, vorgesehen ist.
/ Julius Stiebert
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In einem Blog(öffnet im neuen Fenster) tauchte die Information auf, dass StreamCast eine solche Klage eingereicht haben soll. Firmensprecher Brian O'Neal bestätigte dies gegenüber Golem.de. Angeblich soll StreamCast Skype Technologies SA, deren Gründer Niklas Zennstrom und Janus Friis - die auch die P2P-Software Kazaa entwickelten - sowie die Firma BlueMoon OU verklagt haben. Letztere war ebenfalls an der Entwicklung von Skype beteiligt.

Skype soll ohne Erlaubnis die File-Sharing-Technik von Morpheus verwenden, so der angebliche Vorwurf. Nähere Angaben dazu wollte der mit der Klage betraute Anwalt Charles Baker von der Kanzlei Porter & Hedges(öffnet im neuen Fenster) jedoch nicht machen: "Wie berichtet wurde, hat StreamCast Networks, Entwickler und Anbieter der P2P-Software Morpheus, Klage gegen Skype und andere eingereicht. Ihnen wird unter anderem eine Verletzung des Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act(öffnet im neuen Fenster) vorgeworfen. Zu diesem Zeitpunkt kann ich nicht mehr dazu sagen, als dass die Anzeige für sich selbst spricht. Wir werden die entsprechenden Unterlagen nicht an die Medien herausgeben. StreamCast wird gegen Skype prozessieren, zu diesem Zeitpunkt geben wir keinen weiteren Kommentar ab."

Skype wurde im September 2005 vom Online-Auktionshaus eBay für 2,6 Milliarden US-Dollar übernommen .


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