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Musikplattform BeSonic soll wieder auferstehen

Verhandlungen mit der GEMA über Pilotlizenz. Die Musikplattform BeSonic soll wiederbelebt werden. Auf der Website sollen Künstler Songs einstellen und Hörer sich einen Überblick über die "freie" Musikszene verschaffen können. Um das Ganze auf rechtlich sichere Beine zu stellen, laufen derzeit Verhandlungen mit der GEMA über eine spezielle Lizenz für die Promotion-Plattform.
/ Jens Ihlenfeld
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TerraTec hatte BeSonic im März 2003 übernommen , ursprünglich war BeSonic 1999 finanziert von Bertelsmann Ventures angetreten, um ein europäisches Internetportal für Unterhaltung, Kommunikation, E-Commerce und Information rund um das Thema Musik aufzubauen. Ende 2004 kam aber das Aus für BeSonic, Schuld war laut TerraTec ein durch Festplattenfehler bedingter Datenverlust.

Bereits zu diesem Zeitpunkt kündigte Terratec an, an einem neuen BeSonic zu arbeiten, "dessen Betrieb inhaltlich, technisch und nicht zuletzt auch wirtschaftlich vertretbar ist" . Nun steht ein Neustart von BeSonic bevor.

Die Plattform soll in der Grundversion für Künstler und Hörer kostenlos sein und es ist eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft mit erweitertem Funktionsumfang geplant. Dazu verhandelt man derzeit mit der GEMA über eine Pilotvereinbarung. Das Ziel: GEMA-Mitglieder sollen legal und in vollem Umfang die Promotion-Plattform gegen eine Gebühr mit Beschränkungen bei der Anzahl der Werke, Downloads und Streams nutzen können.

BeSonic soll zu einem der erfolgreichsten Online-Portale für freie Musik und der Music-Delivery-Dienste für legale Musik im Netz ausgebaut werden. Dazu setzt BeSonic auch auf Kooperation mit Medienpartnern und Unternehmen, um auch außerhalb des Internets für eine hohe Reichweite und Publizität zu sorgen.

Ab sofort können sich Künstler vorab registrieren. Informationen hierzu sollen unter testuser@besonic.com angefordert werden können. Testnutzern verspricht BeSonic einen Sonderstatus auf der späteren Plattform. Vorgestellt wird das neue beSonic erstmals auf der Musikmesse in Frankfurt im Saal Europa (Halle 4) ab 29. März 2006.


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