Blu-ray/HD DVD: Warner-Bros-Filme mit reduzierter Auflösung?
Laut verschiedenen Berichten haben Sony und andere Filmstudios angegeben, dass sie zumindest am Anfang nicht die analoge Ausgabe mittels des so genannten Image Constraint Token (ICT) des bei der Blu-ray Disc und der HD DVD zum Einsatz kommenden Advanced Access Content Systems (AACS) beschränken wollen. Kunden mit HDTV-fähigen Fernsehern oder Projektoren, die nur mit Komponenteneingängen versehen sind, sollen so nicht benachteiligt werden - es gibt noch genügend Geräte ohne HDMI bzw. DVI+HDCP.
Laut der Business Week(öffnet im neuen Fenster) wollen nicht mehr nur 20th Century Fox, Sony Pictures, Buena Vista Home Entertainment (Disney) und Paramount auf die Auflösungsbeschränkung verzichten. Auch Universal habe vor einigen Tagen gegenüber dem Wirtschaftsblatt bestätigt, auf das ICT zu verzichten. Dies muss allerdings nicht so bleiben. Sobald analog abgegriffene unerlaubte Vervielfältigungen überhand nehmen, werde man das ICT bei späteren Filmen aktivieren, wie zumindest Sony gegenüber Sound & Vision mitteilte .
Keinen Kommentar hat es bisher von Warner Bros gegeben. Allerdings will die Business Week von nicht genannten Quellen "mit Wissen über die Pläne des Studios" erfahren haben, dass "zumindest einige" der 20 geplanten HD-DVD-Filmveröffentlichungen von Warner mit aktivem ICT kommen.
Die Business Week zitiert dazu - aus dem Blu-ray-Lager wohlgemerkt - Sony Pictures' Senior Vice-President Tim Baxter: "Was haben wir dann? Einen sehr teuren DVD-Player." Der langsame Tod der analogen Videoausgabe ist allerdings beiden Formaten beschieden - spätestens im Jahr 2013 soll es so weit sein.