ICANN testet internationale Top-Level-Domains

Komplette Domains mit internationalen Schriftzeichen geplant

Bereits seit geraumer Zeit können so genannte Second-Level-Domains auch international Sonderzeichen wie "ä" oder "æ" enthalten. Nun sollen auch die Top-Level-Domains international werden, so dass beispielsweise chinesische Domains komplett in Landessprache eingegeben werden können.

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Auf dem Weg zu internationalen Top-Level-Domains (TLDs) plant die ICANN technische Test, um eine Basis für die Entwicklung entsprechender Regelungen zu erhalten. Dabei sollen zwei unterschiedliche Ansätze untersucht werden: zum einen eine Hinterlegung der internationalen Top-Level-Domains in DNAME-Records, zum anderen in NS-Records, denn beide Ansätze haben grundlegend verschiedene Auswirkungen.

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Werden die internationalen TLDs in DNAME-Records gespeichert, wirken sie wie ein Alias auf bestehende Top-Level-Domains, der gesamte Domain-Baum unter einer bestehenden TLD wäre dann auch unter einer anderen Schreibweise, z.B. in der jeweiligen Schrift des Landes, zu finden.

Anders verhält es sich, sollten die internationalen Domains in NS-Records gespeichert werden. Dann wäre jede internationale TLD eigenständig und würde eben keine bestehende Domain-Struktur widerspiegeln.

Die Ergebnisse dieser Tests, bei denen sichergestellt werden soll, dass die Nutzer von den Experimenten unbehelligt bleiben, sollen dann die Grundlage für die weiteren Arbeiten bei der Einführung von internationalen Top-Level-Domains bilden. Im ersten Schritt soll im April der Testaufbau vorgestellt und diskutiert werden, erst im Juli 2006 soll nach endgültiger Freigabe durch das ICANN-Board der Test wirklich stattfinden.

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