IBMs Billy Goat: Geißbock gegen Würmer und Viren

Angriffsabwehrsystem gaukelt Schädlingen echte Rechnernetze vor

IBM hat eine Initiative angekündigt, die seinen Kunden helfen soll, Hacker-Angriffe zu erkennen und abzuwehren. Das von IBM-Forschern entwickelte "Intrusion Detection"-Werkzeug mit dem Codenamen "Billy Goat" (Geißbock) soll nicht nur eine Früherkennung von Viren und Würmern bieten, sondern auch die Fehlalarmrate senken.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Werkzeug täuscht Server im Netzwerk vor und agiert damit als Honey Pot, der im normalen Netzwerkbetrieb nicht auffällt, aber bei Einbruchsversuchen wie ein gefundenes Fressen aussieht. Einbruchsversuche mittels Würmern und Viren soll Billy Goat erkennen und blockieren, bevor sie sich verteilen und die wirklich schützenswerte Infrastruktur erreichen.

Billy Goat reagiert auf Requests von ungenutzten IP-Adressen, teilte Dr. James Riordan von IBMs Züricher Forschungslabor mit. Das Schutzsystem gaukelt so dem Wurm ein Netzwerk voller Maschinen und Dienste vor. Diese Form der Virtualisierung hilft Billy Goat, die Wurmaktivitäten aufzuspüren.

Die Technik soll über IBMs On Demand Innovation Services (ODIS) vertrieben werden. ODIS ist eine Partnerschaft zwischen IBM Research und den Business Consulting Services (BCS).

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