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Gehackte Plextor-Firmware erlaubt freie Qualitätstest-Tools

Szene "befreit" PX-755 und PX-760 von Restriktionen des Herstellers. Plextor hat den DVD-Brennern PX-755 und PX-760 eine Firmware spendiert, die nur noch die herstellereigenen, teils kostenpflichtigen Windows-Tools zur Qualitätskontrolle von Rohlingen erlaubt. Einige Kunden lassen sich das nicht gefallen und haben die Firmware so modifiziert, damit freie Alternativen wie PxScan, PxLinux und QPxTool mit den Laufwerken wieder funktionieren.
/ Christian Klaß
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Dazu musste ein seit dem PX-755 und später auch im PX-760 in der Firmware zu findender Authentifizierungsalgorithmus deaktiviert werden. Auch wenn die modifizierte Firmware laut verschiedenen Foren funktionieren soll, sollten sich Kunden allerdings gewahr werden, dass im Problemfall mit einer gehackten, inoffiziellen Firmware keine Garantieleistungen mehr in Anspruch genommen werden können.

Plextors Mutterunternehmen Shinano Kenshi hatte sich mit den Entwicklern der alternativen Programme PxScan und PxLinux angelegt und mit Klagen gedroht. Nachdem dies nicht fruchtete, entschloss sich Plextor dazu, die unliebsame freie Konkurrenz durch Restriktionen in der Firmware neuer DVD-Brenner auszuschließen - was aber auch darin mündete, dass bei diesen unter Linux gar keine Qualitätskontrollfunktionen mehr zur Verfügung standen. Plextor selbst bietet weiterhin nur Windows-Software an, einige Funktionen stehen zudem nur einer kostenpflichtigen Version zur Verfügung.

Die auf eigenes Risiko zu installierende modifizierte Firmware findet sich auf der Website des Open-Source-Projekts QPxTool(öffnet im neuen Fenster) . Einige Probleme könnte es noch mit bestimmten PXScan-Versionen(öffnet im neuen Fenster) geben, während QPxTool anstandslos funktionieren soll.


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