Nature hält an Wikipedia-Vergleich fest

Vorwürfe der Encyclopædia Britannica in einzelnen Punkten berechtigt

Nachdem die Encyclopædia Britannica die wissenschaftliche Fachzeitschift Nature wegen deren Vergleich der Encyclopædia Britannica und Wikipedia hart angegriffen hat, schlägt Nature nun zurück. Die Forderung der Encyclopædia Britannica, Nature solle den Bericht möglichst prompt zurückziehen, weist Nature seinerseits zurück.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Vergleich der beiden Nachschlagewerke sei fair verlaufen und man halte an den Ergebnissen fest, so Nature. Die Encyclopædia Britannica habe ihre Vorwürfe bereits vor einiger Zeit der Nature-Redaktion mitgeteilt, die der Encyclopædia Britannica daraufhin die Kommentare der Prüfer zur Verfügung gestellt habe. Leider sei Nature nicht mitgeteilt worden, worin die Vorwürfe im Einzelnen bestehen. Weitere Korrespondenz habe es dann nicht gegeben, die Encyclopædia Britannica habe sich erst mit ihrem offenen Brief wieder gemeldet, klagt Nature.

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Kritik an der Überschrift "Internet encyclopaedias go head to head" will man bei Nature nicht stehen lassen, Wikipepia sei eben nah dran gewesen. Den Vorwurf, Nature habe sich zum Teil auf Artikel aus dem Britannica-Jahrbuch nicht aus der eigentlichen Enzyklopädie bezogen, gesteht man bei Nature zwar ein, verweist aber auf die Website der Encyclopædia Britannica. Man habe nun einmal die Online-Ausgaben verglichen und hier seien auch die Texte aus dem Jahrbuch enthalten.

Zudem hatte die Encyclopædia Britannica kritisiert, Nature habe Texte gekürzt und auch hier gibt Nature der Encyclopædia Britannica Recht, dies habe aber auch für die Wikipedia gegolten. Der Vorwurf, in einem Fall habe das zu prüfende Material gar nicht vom Britannica-Verlag gestammt, weist Nature zurück. Man habe den Fall geprüft und sei sicher, das Material stamme von der Website der Encyclopædia Britannica.

Dass man die Ergebnisse der Prüfer nicht erneut geprüft habe, räumt Nature ebenfalls ein, aber dies habe man auch nie behauptet. Doch auch diese Problematik habe beide Prüflinge gleichermaßen betroffen, schließlich wussten die Prüfer nicht, woher das jeweilige Material stammte.

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Auch wenn Nature kleine Mängel einräumt, an der eigentlichen Aussage des Artikels hält man fest.

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