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EU will Roaming-Gebühren im Mobilfunk verbieten

EU-Kommissarin Reding kündigt Gesetzesinitiative an. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus will die EU-Kommission Roaming-Gebühren auf dem Gebiet der EU per Verordnung verbieten. Angesichts hoher Zusatzgebühren wolle EU-Kommissarin Reding durchgreifen und die Roaming-Gebühren voraussichtlich ganz streichen.
/ Andreas Donath
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Viviane Reding sagte dem Focus: "Ich werde eine gesetzliche Regelung auf den Weg bringen, die Roaming-Gebühren beseitigen wird." Das Nachrichtenmagazin will erfahren haben, dass Reding die Gesetzesinitiative am 28. März 2006 starten will. "Geschäftsleute dürfen durch einen Grenzübertritt nicht bestraft werden , begründete Reding ihr Vorhaben.

Es könne nicht sein, dass man für ein Vier-Minuten-Gespräch von einem EU-Land ins andere zehn Euro zahlen müsse. Die Mobilfunkunternehmen T-Mobile und Vodafone argumentieren, sie hätten ihre Auslandstarife bereits gesenkt .

Die CDU/CSU verlangte hingegen nur eine Senkung der Roaming-Gebühren für Mobilfunkgespräche in oder aus Staaten der Europäischen Union auf die Höhe der nationalen Gebühren. Man bezweifle, ob der Wettbewerb zwischen den Mobilfunkanbietern auf diesem Gebiet funktioniert, da sich die Höhe der Roaming- Gebühren der vier deutschen Netzbetreiber nur unwesentlich voneinander unterscheide.


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