Handy-Pornos - Politiker fordert Jugendschutz im Handy

Eltern sollen Bluetooth, Infrarot, MMS und Internetzugang deaktivieren können

Braucht es einen Jugendschutz im Handy? Diese Frage beschäftigt seit kurzem auch die Politik. Ein Auslöser dafür ist, dass Anfang März 2006 bei einer Razzia in einer bayrischen Hauptschule einige Schüler-Handys mit Porno-, Gewalt- und Nazi-Propaganda-Videos sichergestellt wurden. Schließlich fielen wenige Tage später auch noch Schüler aus Baden-Württemberg auf, die per Handy jugendgefährdende Videos austauschten.

Artikel veröffentlicht am ,

Anzumerken ist, dass auf den von der bayerischen Polizei beschlagnahmten Schüler-Handys 15 von insgesamt 200 Geräten mit jugendgefährdenden Videos bespielt waren. Die Besitzer der 15 Mobiltelefone sind zwischen 14 und 18 Jahren alt. Ihnen drohen Strafverfahren wegen des Besitzes und der Verbreitung verbotener pornografischer und gewaltverherrlichender Inhalte. In Baden-Württemberg wurden ein 14-jähriges Mädchen und sieben weitere Schüler für fünf Tage vom Unterricht ausgeschlossen, weil sie brutale und pornografische Videos per Handy austauschten.

Inhalt:
  1. Handy-Pornos - Politiker fordert Jugendschutz im Handy
  2. Handy-Pornos - Politiker fordert Jugendschutz im Handy

Es ist nichts Neues, dass auf dem Schulhof gern getauscht wird. Seitdem Handys und Smartphones aber ihren Weg auch in die Schule finden, ist es zum Sport geworden, sich gegenseitig mit skurrilen Musik- und Videofundstücken zu belustigen oder zu gruseln. Jamba und Co. haben dies als Geschäftsfeld erkannt, bleiben allerdings mit ihren kommerziellen Angeboten im Bereich des Erlaubten - Softpornos, wie sie auch im Abendprogramm des Fernsehens laufen könnten, sind da das Äußerste.

Anders sieht das jedoch bei Videos aus, die über andere Wege auf die Schüler-Handys gelangen. Beliebiges Videomaterial - seien es im Internet zu findende Spaßvideos, Fernsehaufnahmen oder auch Pornos - kann leicht am PC für Handys aufbereitet und später von Handy zu Handy weitergegeben werden. Kontrollieren lässt sich das nur schwer.

So denkt etwa die bayrische Staatsregierung nach den Zwischenfällen über ein generelles Handy-Verbot an Schulen nach. Damit würde dann zwar auch dafür gesorgt, dass die Schüler sich im Unterricht mehr dem Unterricht widmen, anstatt mit SMS oder MMS elektronische Zettelchen zu verschicken. Doch letztlich würde dann schlicht außerhalb der Schule getauscht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Handy-Pornos - Politiker fordert Jugendschutz im Handy 
  1. 1
  2. 2
  3.  


peterbondt 30. Mär 2006

da stimme ich dir voll zu. gruss euer porno bondt

nf1n1ty 27. Mär 2006

Danke für die Grüße aus meinem "Geburtsbundesland" :) Ich bin also kein "richtiger...

Pauli 27. Mär 2006

Handys erst ab 16 "Per Gesetz" Sehr geehrte Damen und Herren, junge wie auch jung...

Crazy Iwan 27. Mär 2006

Die Jugendlichen hatten auf ihren Handys Gewalt- und Sexvideos, also ist ihre Schuld...

Test123 27. Mär 2006

Die Frage ist: warum ist er auf freien Fuss ? Was ist die Antwort auf "psychotisches...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  2. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /