Virtual Console - Online-Dienst für Nintendo Revolution
Nintendo selbst will über den Virtual-Console-Dienst NES-, SNES- und Nintendo-64-Klassiker zum Download anbieten, hervorgehoben wurde dies bereits zur Revolution-Ankündigung. Neu ist, dass von Sega aus den über 1.000 Sega-Mega-Drive-Spielen die besten ihren Weg auf die neue Nintendo-Konsole finden sollen, während von Hudson TurboGrafx-Klassiker beigesteuert werden. Die TurboGrafx-Konsole wurde von NEC und Hudson gemeinsam entwickelt und ist auch unter dem Namen PC-Engine bekannt.
Mit Virtual Console will Nintendo auch eine Online-Vertriebsplattform für neue Spiele bereitstellen, über die Revolution-Software von "Entwicklern jeder Größe" zum Download angeboten werden kann. Vor allem der ungewöhnliche Revolution-Controller – eine Art Fernbedienung mit Steuerkreuz und Bewegungssensor – soll dabei innovative Spielkonzepte ermöglichen und neue Zielgruppen erschließen.
Wie viel die online angebotenen Spieleklassiker und online vertriebenen Revolution-Titel kosten werden, gab Nintendo noch nicht an. Microsoft bietet mit Xbox Live Arcade für die Xbox 360 bereits kleinere Spiele auch von unbekannteren Entwicklern zum kostenpflichtigen Download an. Sony entwickelt unter dem Codenamen " PlayStation Network Platform " ebenfalls einen eigenen Online-Dienst für die PlayStation 3, der unter anderem als Vertriebsplattform für kleine und große Entwickler dienen wird und auch Vollpreis- bzw. Episodenspiele ermöglicht.
Anders als erwartet hat Iwata während seiner Präsentation noch nicht den endgültigen Namen des GameCube-Nachfolgers genannt. Revolution ist nur der bisher von Nintendo genutzte Codename des für 2006 angekündigten Systems. Es ist zu erwarten, dass Nintendo erst auf der Spielefachmesse E3 Expo im Mai 2006 mehr zum Marktstart und dann auch den endgültigen Namen verraten wird.