Bericht: Kartellamt ermittelt gegen Telekom

Hohe Rabatte für große DSL-Reseller in der Kritik

Im Streit um das DSL-Vorleistungsgeschäft der Telekom haben sich nun auch die Bundesnetzagentur und das Bundeskartellamt eingeschaltet. Nach einem Bericht der FAZ bestehe der Verdacht, dass der Net-Rental-Vertrag der Telekom einem Infrastrukturwettbewerb entgegenwirke.

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Die Telekom räume großen DSL-Wiederverkäufern wie T-Online und United Internet auf diesem Wege günstigere Einkaufskonditionen ein, als sie kleine Anbieter erhalten, schreibt die FAZ. Gegenüber dem Blatt erklärte Wolfgang Woesler von der Bundesnetzagentur, die Behörde werde demnächst eine Entscheidung zum Net-Rental-Vertrag treffen. Auch das Bundeskartellamt habe Ermittlungen gegen die Telekom aufgenommen.

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Zum einen bestehe der Verdacht, dass die hohen Rabatte dem Infrastrukturwettbewerb entgegenwirken, große Anbieter also eher die Infrastruktur der Telekom nutzen, statt eine eigene aufzubauen. Zum anderen könnte der Vertrag auch den nachgelagerten Markt der DSL-Reseller beeinträchtigen. Die Telekom argumentiert mit technischen Unterschieden, die dem neuen Vertragsmodell zu Grunde liegen, das Bundeskartellamt könne diese aber nicht erkennen, schreibt die FAZ.

Dem Bericht zufolge sollen AOL und United Internet den neuen Vertrag bereits unterschrieben haben, T-Online nicht. Dies sei aus taktischen Gründen erfolgt im Hinblick auf die Verschmelzung mit der Muttergesellschaft, so das Blatt. Der Vertrag gewähre DSL-Resellern, die mehr als 120 Kunden in einem der 7.500 Anschlussbereiche der Telekom haben, deutlich höhere Rabatte - zum Teil über 50 Prozent statt 11,5 Prozent.

Auch der BREKO hatte zusammen mit Versatel gegen die hohen Rabatte für DSL-Reseller gewettert und der Telekom Dumping vorgeworfen.

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