Abo
  • Services:

Smartphone-Software verschlüsselt Gespräche

Babylon Mobile für Symbian Series 60 und WindowsCE

Für ausgewählte Smartphones wird eine Verschlüsselungssoftware angeboten, die Gespräche verschlüsselt und so nicht ohne weiteres abgehört werden können. Die Software Babylon Mobile setzt dafür eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung ein und muss jeweils auf dem anrufenden als auch auf dem angerufenen Smartphone installiert sein.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Hersteller Safe-com bietet Babylon Mobile für ausgewählte Symbian-Smartphones mit Series 60 sowie für einige WindowsCE-Smartphones an. Zu den unterstützten Geräten zählen vor allem Symbian-Smartphones von Nokia und verschiedene MDA-Abkömmlinge, allerdings wird der MDA Pro und seine Varianten derzeit nicht unterstützt. Bei der Verschlüsselung setzt der Hersteller auf AES mit 256 Bit, während der Schlüsselaustausch per Diffie-Hellman 1024 Bit abgewickelt wird. Gespräche führt die Software dann über den GSM-Datenkanal, so dass sich bei Einsatz der Software ein entsprechendes Datenpaket eines Mobilfunkanbieters empfiehlt.

Stellenmarkt
  1. Munich International School, Starnberg Raum München
  2. Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen

Die Software Babylon Mobile muss sowohl auf dem Gerät des Anrufers als auch auf dem Smartphone des Angerufenen installiert sein. Der Anbieter stellt dafür zwei verschiedene Lizenzen bereit. Während eine aktive Lizenz verschlüsselte Anrufe führen und entgegennehmen kann, deckt die passive Lizenz nur die Annahme von verschlüsselten Gesprächen ab. Die Software in Form einer separaten Telefonapplikation kann derzeit nicht auf das im Smartphone enthaltene Telefonbuch zugreifen, so dass Telefonnummern manuell eingegeben werden müssen.

Babylon Mobile wird in verschiedenen Lizenzpaketen über die D&D Kommunikationselektronik GmbH angeboten. Das Einstiegspaket umfasst jeweils eine aktive und passive Lizenz, es kostet als Kaufvariante pro Jahr 99,- Euro. Nach Kauf wird man noch drei Monate gratis mit Updates beliefert. Alternativ dazu kann man die Software für monatlich 12,90 Euro ein Jahr lang mieten und erhält für diesen Zeitraum kostenlose Updates. Dabei fällt eine Einrichtungsgebühr von 24,95 Euro an.

Safe-com sieht vor allem Personen aus Führungsetagen, Rechtsanwälte, Ärzte, Journalisten, Wirtschaftsprüfer und ähnliche Branchen als mögliche Kunden. Aber auch für Regierungsstellen könnte es notwendig sein, ihre Handy-Telefonate zu verschlüsseln.

Die vor zwei Jahren wegen des Vorwurfs des Code-Diebstahls in die Schlagzeilen geratene Software Babylon Mobile hat Safe-com von der mittlerweile insolventen Firma Biodata übernommen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und 20€ Steam-Guthaben geschenkt erhalten
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. ab 399€
  4. 119,90€

TylerDurden 24. Mär 2006

Sorry ja und???!!! Was ist denn mit einem Handy Vertrag?! Da werden auch solche Sachen...

drmaniac 23. Mär 2006

eher NICHT! Der Ansatz ist schonmal ok, aber trotzdem lieber open source Software...


Folgen Sie uns
       


Fret Zealot - Test

Mit einem ungewöhnlichen, aber naheliegenden Ansatz will Fret Zealot Käufern das Gitarrespielen beibringen. Bunte LEDs auf dem Griffbrett der Gitarre sollen das Lernen vereinfachen. Wir haben ausprobiert, ob das klappt oder nur als Deko taugt.

Fret Zealot - Test Video aufrufen
Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Zahlen mit Smartphones im Alltagstest: Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein
Zahlen mit Smartphones im Alltagstest
Sparkassenkunden müssen nicht auf Google Pay neidisch sein

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Möglichkeiten, drahtlos mit dem Smartphone zu bezahlen. Wir haben Google Pay mit der Sparkassen-App Mobiles Bezahlen verglichen und festgestellt: In der Handhabung gleichen sich die Apps zwar, doch in den Details gibt es einige Unterschiede.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smartphone Auch Volksbanken führen mobiles Bezahlen ein
  2. Bezahldienst ausprobiert Google Pay startet in Deutschland mit vier Finanzdiensten

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /