OpenBSD: Finanzielle Schwierigkeiten gefährden auch OpenSSH

Schwindende CD-Verkäufe bescheren OpenBSD Verluste

Das OpenBSD-Projekt hat Angaben zu seiner finanziellen Lage gemacht, wonach das Projekt in den letzten zwei Jahren 40.000 US-Dollar Verlust gemacht hat. Dies gefährdet nun auch Veranstaltungen wie die Hackathons. Verantwortlich werden die fehlenden CD-Verkäufe gemacht.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das OpenBSD-Projekt hat in den letzten zwei Jahren Verluste von insgesamt 40.000 US-Dollar gemacht, schreibt Marco Peereboom auf undeadly.org. Daher sieht es vorerst so aus, als werde es 2007 keinen Hackathon mehr geben. Das Programmiertreffen der OpenBSD-Entwickler soll 2006 allerdings noch stattfinden.

Stellenmarkt
  1. SAP Business Application Specialist (m/w/d)
    KIRCHHOFF Automotive GmbH, Iserlohn
  2. Informatiker / Fachinformatiker (m/w/d) Netzwerktechnik und -sicherheit
    ED Netze GmbH, Rheinfelden (Baden)
Detailsuche

Verantwortlich für die schlechte finanzielle Lage macht Peereboom die schwindenden CD-Verkäufe, die eigentlich die Kosten des Projektes decken sollen. Stattdessen würden immer mehr Nutzer OpenBSD nur aus dem Internet herunterladen.

Man dürfe auch nicht vergessen, dass das finanzielle Problem nicht nur OpenBSD betreffe. Vielmehr werde die OpenSSH-Entwicklung aus demselben Topf bezahlt - und OpenSSH wird nicht nur in OpenBSD, sondern beispielsweise auch in zahlreichen Linux-Distributionen eingesetzt.

Peereboom ruft daher auch Projekte, die OpenSSH verwenden, dazu auf, etwas von ihrem Geld an OpenBSD zu spenden. Des Weiteren sei er offen für Fundraising-Vorschläge, die er mit OpenBSD-Gründer Theo de Raadt diskutieren werde. So hofft das Projekt, die finanzielle Lage in den Griff zu bekommen, um die Weiterentwicklung des Systems zu sichern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


emgaron 29. Mär 2006

[...] Falsch. Ich bestelle seit OpenBSD 2.9 bei Wim Vandeputte (das ist der freundliche...

horst 23. Mär 2006

openbsd hat einfach ein kleines "sympathieproblem" wenn man irgendwas von diesem projekt...

Sniffie 23. Mär 2006

Und PC-BSD...

gfdgfd 23. Mär 2006

eine scheiss "Performance" hat werde ich es nie unterstützen und wenn es in 30 Jahren nur...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Franziska Giffey
Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
Artikel
  1. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über in ihr ebenfalls enthaltene Smartphone geortet und gefunden.

  2. Hollywood und das Internet: Sind wir schon drin?
    Hollywood und das Internet
    Sind wir schon drin?

    Die neue Dokuserie Web of Make Believe taucht auf Netflix in die Untiefen des Internets ein. So realistisch hat Hollywood das Netz jahrzehntelang nicht thematisiert.
    Von Peter Osteried

  3. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /