Abo
  • Services:

SPD fordert mehr Jugendschutz bei Handy-Kosten

Einführung einer "Jugendschutzoption" im Prepaid-Bereich gewünscht

Die hohen Kosten, die Kindern und Jugendlichen auf Grund von Handys entstehen, sind der SPD-Bundestagsfraktion ein Dorn im Auge. Ulrich Kelber, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, fordert deshalb eine "Jugendschutzoption" im Prepaid-Bereich durch die Discount-Anbieter.

Artikel veröffentlicht am ,

Zwar würden nach Darstellung des Sprechers die meisten Jugendlichen Guthabenkarten nutzen und so ihre Kosten kontrollieren können, doch reiche dies noch nicht aus. Mobilfunkbetreiber bieten seit 2004 spezielle Optionen an, womit sich Sonderrufnummern und teure SMS-Dienste sperren lassen - jedoch gebe es keine kostenlose Sperrung teurer Nummern oder SMS-Dienste bei den Discounter- Angeboten. Es sei aber zu erwarten, das Jugendliche die auf den ersten Blick günstiger erscheinenden Tarife von Discountanbietern nutzen wollen, so der SPD-Sprecher.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Frankfurt am Main
  2. ING-DiBa AG, Frankfurt

Auf Anfrage der SPD nach Einführung solcher kostenlosen Sperren hatten die meisten Discount-Anbieter mit Ablehnung reagiert und mit den hohen Kosten argumentiert. Außerdem seien solche Sperrangebote nicht notwendig. Die SPD verlangt, dass Kinder und Jugendliche vor den Risiken teurer Sonderdienste geschützt werden. Sollten keine freiwilligen Angebote der Mobilfunkbetreiber entstehen, würde man eine gesetzliche Regelung anstreben. Die Mobilfunkbetreiber müssten dafür sorgen, dass die Tarife mit Jugendschutzoption nicht teurer sind als andere für Jugendliche zugängliche Tarife.

Viele Kinder und Jugendliche geben einen Großteil des Taschengeldes für ihre Handys aus. Bei einem durchschnittlichen Taschengeldbetrag von rund 30-, Euro entfallen laut der im Februar 2006 erschienenen Studie 'Jugend und Geld 2005' 18,- Euro auf anfallende Handy-Kosten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. auf ausgewählte Corsair-Netzteile

taranus 22. Mär 2006

Das wäre mal ne Sache, über die man nachdenken sollte. Oder eine Altersbeschränkung zur...

realist 22. Mär 2006

erschreckend wie viele kinder unter 16 jahren bereits pornos und andere filme auf ihrem...

gehtdichnixan 22. Mär 2006

Die Regierung ist wahrscheinlich der Meinung, da man jetzt extra soviel Steuern für...

boingboing 22. Mär 2006

Wenn ich so einen Schwachfug schon lese!!! Schon mal an die Arbeitsplätze und...

laxroth 22. Mär 2006

Hab ich auch gehört. Handy liegt nur auf Platz 7 oder so.


Folgen Sie uns
       


Subdomain Takeover - Interview mit Moritz Tremmel

Golem.de Redakteur Moritz Tremmel erklärt im Interview die Gefahren der Übernahme von Subdomains.

Subdomain Takeover - Interview mit Moritz Tremmel Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Navya Mainz testet autonomen Bus am Rheinufer
  2. Drive-by-wire Schaeffler kauft Lenktechnik für autonomes Fahren
  3. Autonomes Fahren Ubers Autos sind wieder im Einsatz - aber nicht autonom

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /