Grüne rügen Berliner Umsetzung des Elektroaltgeräte-Gesetzes

Information der Bevölkerung und haushaltsnahe Entsorgung vergessen?

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus rügt die Umsetzung des Elektroaltgeräte-Gesetzes in der Hauptstadt. Nach Angaben der umweltpolitischen Sprecherin Felicitas Kubala seien weder die Müllentsorger (BSR) noch die Abfallbehörde vorbereitet oder die Bevölkerung informiert worden.

Artikel veröffentlicht am ,

Das neue Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) tritt am 24. März 2006 in Kraft. Es besagt unter anderem, dass dann alle Elektroaltgeräte einer Verwertung zugeführt werden müssen. Die Grünen behaupten, dass es zudem kein System für die haushaltsnahe Sammlung der Elektrokleingeräte gibt, obwohl das Gesetz dies vorschreibe.

Stellenmarkt
  1. Softwareprüfer (m/w/d) Maschinensteuerung und -vernetzung
    RITTAL GmbH & Co. KG, Herborn
  2. Spezialist*in Supportmanagement (m/w/d)
    Stadtwerke München GmbH, München
Detailsuche

Stattdessen wolle die BSR, dass die Bevölkerung ihre aussortierten Kleingeräte zu einem der 15 städtischen Recyclinghöfe transportieren soll, die aber nach Darstellung der Grünen überwiegend verkehrsungünstig gelegen seien, wenn man mit Bus und Bahn anreisen wolle. Man befürchtet deshalb, dass alte Elektrokleingeräte auch weiterhin im Hausmüll landen.

In Berlin fallen pro Jahr rund 10.000 Tonnen Elektronikschrott an. Bündnis 90/Die Grünen verlangen, dass neben einer Kampagne für die Bevölkerung auch eine haushaltsnahe und verbraucherfreundliche Sammlung organisiert wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Geleaktes One Outlook ausprobiert
Wie Outlook Web, nur besser

Endlich wird das schreckliche Mail-Programm in Windows 10 und 11 ersetzt. One Outlook ist zudem mehr, als nur Outlook im Browser.
Ein Hands-on von Oliver Nickel

Geleaktes One Outlook ausprobiert: Wie Outlook Web, nur besser
Artikel
  1. Elektroauto: Cadillac Lyriq wird teurer und kann wieder bestellt werden
    Elektroauto
    Cadillac Lyriq wird teurer und kann wieder bestellt werden

    Das Elektroauto Cadillac Lyriq kann nach Angaben von General Motors bald wieder bestellt werden. Die Preise wurden teilweise angehoben.

  2. Verkehrswende: Autohersteller fordern Vorgaben für Ladeinfrastruktur von EU
    Verkehrswende
    Autohersteller fordern Vorgaben für Ladeinfrastruktur von EU

    Die EU will Verbrenner abschaffen. Sie soll dafür sorgen, dass die Mitgliedsstaaten auch eine entsprechende Ladeinfrastruktur bauen, fordert die Industrie.

  3. Milliarden-Übernahme: Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter
    Milliarden-Übernahme  
    Musk spricht von günstigerem Übernahmeangebot für Twitter

    Mit Blick auf die Zählung von Spam-Konten bei Twitter hat Elon Musk gefragt, ob die mehr als 200 Millionen Twitter-Nutzer angerufen worden seien.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 400€ Rabatt auf Gaming-Stühle • AOC G3 Gaming-Monitor 34" UWQHD 165 Hz günstig wie nie: 404€ • Xbox Series X bestellbar • MindStar (u.a. Gigabyte RTX 3090 24GB 1.699€) • LG OLED TV (2021) 65" 120 Hz 1.499€ statt 2.799€ [Werbung]
    •  /