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US-Militär will Cyborg-Insekten erforschen lassen

Winzige Aufklärer für gefährliche Bereiche

Die US-Forschungsbehörde DARPA hat einen neuen Forschungsaufruf zur Entwicklung von militärisch nutzbaren Insekten gestartet. Diese sollen mit Hightech-Implantaten gefährliche und für den Menschen schwer erreichbare Bereiche aufklären.

Artikel veröffentlicht am ,

Was wie eine Horrorvision aus Dan Browns Roman "Meteor" klingt, in dem fliegende Miniroboter eine wichtige Rolle spielen, soll nach Wunsch der DARPA bald Realität werden. Laut eines Berichts des US-Magazins Computerworld hat die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) jetzt die Wissenschaft zu entsprechenden Vorschlägen aufgerufen. Die DARPA erlangte durch ihre "DARPA Grand Challenge" weltweite Bekanntheit. Bei diesem Rennen durch die Wüste gelang es im vergangenen Jahr erstmals, ein Roboterfahrzeug ohne menschliche Hilfe völlig unabhängig über 210 Kilometer fahren zu lassen.

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Für autonome Roboter von der Größe einer Motte hält die DARPA die Zeit wohl noch nicht für gekommen, daher sollen nun lebende Insekten mit Sensorik und Datenübermittlung ausgestattet werden - etwa einer Videokamera und Detektoren für Sprengstoff. Laut Computerworld bestätigte eine Sprecherin der DARPA entsprechende Berichte.

Gedacht ist laut der nicht namentlich genannten Sprecherin auch daran, die Mikroelektronik durch die Energie des Tieres oder durch Bewegungssensoren mit Strom zu versorgen - bisher eines der größten Probleme bei derartig miniaturisierter Technik.

Die DARPA führt das Projekt unter dem Namen "Hybrid Insect Micro-Electro-Mechanical Systems" (HI-MEMS). Die konkrete Aufgabenstellung besteht in der Konstruktion eines Cyborg-Insekts, dessen Reichweite über 90 Meter beträgt und das sich auf fünf Meter einem Ziel nähern kann, wobei möglichst GPS zum Einsatz kommen soll. Wie das Insekt aber genötigt werden soll, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, legte die DARPA nicht fest.

Wann es erste Ergebnisse geben soll und mit Fördergeldern in welcher Höhe die Teilnehmer zu rechnen haben, ist nicht bekannt. Für die "Grand Challenge" hatte die Behörde einen Preis von 2 Millionen US-Dollar ausgeschrieben. [von Nico Ernst]



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schlaubi schlumpf 24. Aug 2007

Ähhhh nein kann ich nicht, hab auch ne freundin und die benutzt das auch =)) aber man...

schlaubi schlump 24. Aug 2007

Emiti...?? ematio...? emotional verarmt! na sowas.. also sind Raubtiere emotional...

Zim 21. Mär 2006

Jaja, und dann kommen die Tierschützer...

Zim 21. Mär 2006

Manchmal sollte man doch erst alle Antworten lesen bevor man antwortet... *schäm* Zim

gu 21. Mär 2006

...das dachte ich eben auch. Relevant ist's erst, wenn Hans Wurst auch mitbekommen hat...


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