Microsoft startet Anti-Phishing-Initiative

Kooperation zwischen Microsoft und Interpol

Mit einer so genannten "Global Phishing Enforcement Initiative" will Microsoft in Kooperation mit der internationalen Polizeibehörde Interpol verstärkt gegen Phishing-Angreifer vorgehen. Im Rahmen dieser Initiative wurden bereits 53 Verfahren gegen Betrüger in Europa, dem Nahen Osten und Afrika eingeleitet, erklärt Microsoft.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Rahmen einer Technologie-Tagung der EuroISPA (Verband der Europäischen Internet Service Provider) in Brüssel verkündete Microsoft mit Unterstützung von Interpol eine weltweite Kampagne gegen Phishing-Betrügereien. Über Phishing-Angriffe werden Opfer etwa auf vermeintlich authentische Bank-Webseiten gelockt, um darüber Bankzugangsdaten abzufangen. Aber auch das Ausspähen von Kreditkartendaten gehört zum Einsatzszenario von Phishing-Betrügereien.

Stellenmarkt
  1. Netzwerk-Ingenieur / Netzwerk-Architekt im Geschäftsbereich SD-WAN
    T&A SYSTEME GmbH, Hattingen
  2. IT-Projektassistenz (m/w/d)
    THOMAS SABO GmbH & Co. KG, Lauf / Pegnitz
Detailsuche

Microsoft erwartet, dass bis Ende Juni 2006 in über 100 Fällen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika rechtliche Schritte gegen Personen eingeleitet werden, die des Online-Betrugs verdächtigt werden. 53 dieser Verfahren sollen bereits bis Ende März 2006 eingeleitet worden sein. Hierbei sollen auch Personen aus Deutschland betroffen sein.

"Phishing ist eine kriminelle Handlung. Sie untergräbt das Vertrauen der Menschen in das Internet: Dadurch werden die Bestrebungen der europäischen Politik zunichte gemacht, Bürger für die Nutzung von innovativen Internetdiensten zu begeistern", meint Neil Holloway, Präsident von Microsoft EMEA. Dazu wurde die "Global Phishing Enforcement Initiative" kurz GPEI, ins Leben gerufen, um weitreichende Aufklärung von Verbrauchern zu bieten, eine striktere Strafverfolgung vorzunehmen und Lösungen gegen Phishing-Verfahren voranzutreiben. Mit der Initiative will Microsoft die eigenen weltweiten Aktivitäten im Kampf gegen Phishing besser koordinieren und verstärken.

"Die Partnerschaft zwischen Interpol und Microsoft bringt der Polizei in den Mitgliedsstaaten von Interpol immense Vorteile, besonders was die Schulung von Beamten bezüglich neuester technologischer Fortschritte betrifft", frohlockt Bernhard Otupal, Crime Intelligence Officer bei der Abteilung für Finanz- und High-Tech-Kriminalität von Interpol. "Das Wissen über die Entwicklung von Server- und Netzwerkprodukten von Microsoft kann für Polizeistationen überall auf der Welt entscheidend sein bei kriminaltechnischen Untersuchungen."

In den USA hat Microsoft nach eigenen Angaben bereits 117 Gerichtsverfahren gegen Phishing-Angriffe angestrengt. Weltweit sollen 4.744 Phishing-Seiten auf Veranlassung von Microsoft gesperrt worden sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Chorus angespielt
Automatischer Arschtritt im All

Knopfdruck, Teleport hinter Feind, Abschuss: Das Weltraumspiel Chorus will mit Story, Grafik und Ideen punkten. Golem.de hat es angespielt.
Von Peter Steinlechner

Chorus angespielt: Automatischer Arschtritt im All
Artikel
  1. Elektromobilität: BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden
    Elektromobilität
    BMW gibt sich mit 600 Kilometern Reichweite zufrieden

    Reichweite ist für BMW wichtig, aber nicht am wichtigsten. Eine Rekordjagd nach immer mehr Kilometern sehen die Entwickler nicht vor.

  2. Bundesverkehrsministerium: Zwei Milliarden für Open RAN sollen angeblich Europa helfen
    Bundesverkehrsministerium
    Zwei Milliarden für Open RAN sollen angeblich Europa helfen

    Ein führender Vertreter des Bundesverkehrsministeriums erklärt die Open-RAN-Förderung der Regierung und verwickelt sich dabei in Widersprüche.

  3. Lightning ade: EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben
    Lightning ade  
    EU will USB-C als alleinige Handy-Ladebuchse vorschreiben

    Die EU-Kommission will eine einheitliche Ladebuchse einführen. USB-C soll zum Aufladen aller möglichen Kleingeräte verwendet werden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Asus 27" WQHD 144Hz 260,91€ • Alternate-Deals (u. a. Acer Nitro 27" FHD 159,90€) • Neuer Kindle Paperwhite Signature Edition vorbestellbar 189,99€ • Black Week bei NBB: Bis 50% Rabatt (u. a. MSI 31,5" Curved WQHD 165Hz 350€) • PS5 Digital mit FIFA 22 bei o2 bestellbar [Werbung]
    •  /