Spiel-Physik: Nvidia und Havok machen PhysX Konkurrenz

Physik-Berechnung mit Shader-Model-3.0-Grafikchips

Mit PhysX getauften Physik-Berechnungssteckkarten will Ageia den Realismusgrad in Spielen verbessern; so sollen etwa Autos realistischer ineinander krachen, Gebäude glaubwürdiger in sich zusammenfallen, Flüssigkeiten echter wirken und ganze Steinlawinen Abhänge hinunterrollen können. Der erfolgreiche Physik-Engine-Anbieter Havok zeigte bisher allerdings kein Interesse an einer Zusammenarbeit - und demonstriert nun gemeinsam mit Nvidia, dass spezielle Steckkarten unnötig sind und stattdessen Grafikchips die aufwendigen Berechnungen ebenso erledigen können.

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Havok hat dazu in Zusammenarbeit mit Nvidia eine Softwarelösung namens Havok FX entwickelt, die erstmals auf der diesjährigen Game Developer Conference (GDC) vom 21. bis zum 24. März 2006 demonstriert wird. Havok FX nutzt moderne Grafikchips, die dank Shader-Model-3.0-Unterstützung komplexere Shader-Programme ausführen können.

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Statt grafische Effekte zu berechnen, nutzt Havok die Shader-3.0-Grafikchips dazu, um per Shader Physiksimulationen durchzuführen. Dabei werden Komponenten wie Reibung, Kollisionen, Gravitation, Masse und Beschleunigung für die Basis von Festkörperphysik berechnet. Mit Havok FX soll ein Grafikchip tausende von kollidierenden Festkörpern berechnen können - eine Aufgabe, die auch Dual-Core-CPUs noch gehörig ins Schwitzen bringt. Ob Havok FX oder PhysX - letztlich geht es darum, die CPU zu entlasten.

Da die Physik-Engine von Havok häufig von Entwicklerstudios genutzt wird - anders als es bisher bei Ageias konkurrierendem PhysX der Fall ist -, könnte Havok FX allerdings in Zukunft durchaus eine wichtigere Rolle spielen. Umso wichtiger wird auch die Shader-Leistung, vor allem wenn der Grafikchip neben Grafikeffekten auch noch andere Berechnungen übernehmen muss: Zwar wirbt Nvidia damit, dass Havol FX von GeForce 6, GeForce 7 und hierbei vor allem von SLI-Gespannen profitieren kann, doch interessant wird vor allem, wie sich ATIs Radeon-X1000-Serie dabei schlägt. ATI-Mitarbeiter zeigten sich auf der CeBIT zuversichtlich, mit der aktuellen Architektur dank zunehmender Shader-Nutzung besser positioniert zu sein als der Konkurrent.

Eine Vorabversion von Havok FX soll bereits an ausgewählte Entwickler gegangen sein und Havok-Lizenznehmern ab Sommer 2006 in fertiger Version angeboten werden. Unterstützt werden sollen alle Shader-Model-3.0-fähigen Grafikchips, nicht nur die von Nvidia. Bei Ageias PhysX lassen die Physik-Beschleunigungssteckkarten derweil auf sich warten, eigentlich sollten sie schon Ende 2005 von einigen Partnern auf den Markt gebracht werden.

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Stefab 22. Mär 2006

Hallo! Kannst du mir sagen, wie man sich etwas patentieren lassen kann und vor allem...

Stefab 22. Mär 2006

Das ist schon deutlich einleuchtender und ergibt Sinn. Habe ehrlich gesagt eh...

Stefab 22. Mär 2006

Oh nein, bei der PS3 läuft das anders. Die hat nur einen CPU-Kern, dafür aber 8 APU's...

Stefab 22. Mär 2006

Also von mir bekommt einzig und allein Ageia Unterstützung, denn diese Engine läuft auch...



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