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ATI: Neue FireGL-Karten mit bis zu 1 GByte Speicher

Fire GL V7350 als Highend-Grafik für Workstations

Auf Basis des R520-Chips, der bereits die X1800-Grafikkarten für Spieler antreibt, hat ATI jetzt seine neuen Workstation-Grafikkarten für den professionellen Einsatz vorgestellt. Das Spitzenmodell Fire GL V7350 kommt serienmäßig mit 1 GByte Grafikspeicher.

Artikel veröffentlicht am ,

Neben diesem Boliden hat ATI auch die V7300 angekündigt, die mit ansonsten gleicher Ausstattung, aber nur 512 MByte lokalem Speicher geliefert wird. Beide Karten erscheinen nur als PEG-Modelle, werden über den üblichen PCI-Express-Stecker vom Netzteil mit Strom versorgt und belegen den neben dem PEG-Slot befindlichen Steckplatz durch ihr Kühlsystem.

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Die GPU der neuen Karten entspricht dem X1800 (Codename R520) mit 8 Vertex-Einheiten und 16 Pixel-Shadern. Auch am 2 x 256 Bit breiten Ringbus hat sich bei den neuen Karten nichts geändert, selbst das 1-GByte-Modell verfügt über die effiziente Speicheranbindung und soll eine Bandbreite von bis zu 41,6 GByte/s erreichen. Im Unterschied zu den Desktop-Grafikkarten sind GPU und Speicher bei den neuen Fire GLs aber mit 600/650 MHz geringer getaktet - beim X1800 XT etwa sind es 625/750 MHz.

Gegenüber dem für Spiele optimerten Modell lässt sich ATI vor allem die Treiber für Open GL 2.0 bei den FireGL-Modellen bezahlen - sie sind für den professionellen Einsatz in Rendering, CAD oder medizinischer Bildverarbeitung unerlässlich. Die Software steht in einem Paket für die 32- und 64-Bit-Varianten von Linux und Windows XP zur Verfügung, die Treiber für die aktuellen Distributionen von Red Hat und Suse hat ATI gesondert zertifizieren lassen. Das kommende Windows Vista will ATI ebenfalls mit allen Direct-X- und OpenGL-Funktionen unterstützen.

FireGL V7350
FireGL V7350

Über Dual-Link-DVI (zwei Ports stehen zur Verfügung) können die neuen FireGLs ein einzelnes hochauflösendes Display mit bis zu 3.840 x 2.400 Pixeln ansteuern oder zwei getrennte Monitore mit je 2.560 x 1.600 Bildpunkten. Für analoge Röhrenmonitore, die zum Beispiel in der digitalen Druckvostufe und bei Bildbearbeitern noch beliebt sind, verspricht ATI ein sehr fein abgestuftes System zur Spannungsregelung der analogen Ausgänge mit 10 Bit Auflösung, das theoretisch für über eine Millarde Farben sorgen kann.

HDTV-Geräte finden an den neuen Karten über einen HDMI-Adapter oder auch per Komponentenausgang mit YPbPr Anschluss. Für Videostudios mit analogen Genlock-Interfaces will ATI in der zweiten Hälfte des Jahres 2006 auch eine Beisteckkarte mit zahlreichen Ein- und Ausgängen anbieten.

Die Fire GL V7300 ist laut ATI sofort verfügbar und kostet mit 512 MByte Speicher 1.349,- Euro, für das 1-GByte-Modell V7350 sind 1.679,- Euro gefordert. Diese Preise verstehen sich als Empfehlung von ATI ohne Mehrwertsteuer. Damit sind die Karten gemessen am Dollarkurs in Europa nicht wesentlich teurer, für den US-Markt gibt ATI 1.999,- Dollar für die V7350 ohne Mehrwertsteuer an. [von Nico Ernst]

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Lightkey 22. Mär 2006

Ich weiß nicht ob es Golem entgangen ist, aber zumindest die Linux-Treiber unterstützen...

0ny 21. Mär 2006

Es ging eigentlich um eine (um die!) Grafikkarte und Anwendung. Wird wiedermal ein großes...

opu.e 20. Mär 2006

manmanman, die selbst ernannten spezialisten sind immer die schlimmsten. Da wurde was...

hmmmmm 20. Mär 2006

wie waere es mal mit einer art internen glossar ? das waere doch aml ein sinnvollerer...


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