Fedora Core 5 mit OpenGL-beschleunigter Grafik
Mit GNOME User Share lassen sich einfache Dateifreigaben einrichten. Zusätzlich enthält Fedora Core 5 erstmals die freie .Net-Implementierung Mono . Im Zuge dieser Integration hielten auch die auf Mono basierende Desktopsuche Beagle, die Fotoverwaltung F-Spot und das Notizwerkzeug Tomboy Einzug in die Distribution.
Für die Wiedergabe von Multimedia-Dateien setzt Fedora auf das Gstreamer-Framework in Version 0.10, das unter anderem der Videoplayer Totem nutzt. Ferner liefert Fedora Core 5 OpenOffice.org 2.0 und den Webbrowser Firefox 1.5 mit.
Zur Administration bietet Fedora Core 5 unter anderem neue grafische Softwareverwaltungswerkzeuge wie Pup, mit dem Systemaktualisierungen durchgeführt werden. Mit Pirut gibt es außerdem eine neue grafische Paketverwaltung. Beide Werkzeuge basieren auf Yum, das Debians Apt-Get ähnelt.
Des Weiteren enthält die neue Fedora-Version den Apache Webserver 2.2, die Datenbanken MySQL 5.0 und PostgreSQL 8.1 sowie die mit GCJ kompilierten Java-Programme Geronimo J2EE Server und Apache Jakarta. Systemadministratoren können außerdem SystemTap nutzen, mit dem sich ein System debuggen lässt und das zur Analyse bei Leistungsproblemen eingesetzt werden kann. Frysk dient zur Analyse laufender Prozesse und Threads.
Als X-Server kommt das modular aufgebaute X.Org 7.0 zum Einsatz und mittels AIGLX bietet auch Fedora per OpenGL beschleunigte Grafikfunktionen für den Desktop. Ein Großteil der GTK-Applikationen nutzt außerdem die Cairo-Bibliothek für eine beschleunigte 2D-Grafik.
Fedora Core 5 steht ab sofort für x86, x86-64 und PPC zum Download vom Projektserver(öffnet im neuen Fenster) oder einem Mirror(öffnet im neuen Fenster) bereit. Alternativ zum FTP-Download besteht auch die Möglichkeit, BitTorrent(öffnet im neuen Fenster) zu nutzen.



